2014-1-Februar 2014

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BETRIFFT FRIEDEN Nr. 1 / 2014

Informationsblatt der Christinnen u. Christen für die Friedensbewegung - Nr. 1/2014

Liebe Friedensfreundin, lieber Friedensfreund,

das nächste Treffen findet am

Sonntag, dem 23. Februar 2014 in der Evangelischen Pfarrgemeinde HB,
1150 Wien, Schwegler Straße 39 (U3 „Schwegler Straße“) statt.


Das Treffen beginnt um 14:30 Uhr.
Univ.-Prof. Dr. Emmerich TÁLOS spricht um 16:00 Uhr
über „Das austrofaschistische Herrschaftssystem. Österreich 1933 - 1938.“


Über das gleichnamige Buch von Univ.-Prof. Dr. Tálos schrieb die Zeitschrift„Profil“ Nr. 5 am 27.Jänner 2014: „Sein gemeinsam mit Wolfgang Neugebauer 1984 herausgegebener Sammelband ‚Austrofaschismus‘ zählt bis heute zur Standardliteratur über dieses Thema, ist jedoch schon seit 1988 vergriffen. Jetzt legt der Politologe Emmerich Tálos eine Monografie über die Funktionsweise des austrofaschistischen Herrschaftssystems vor, das mit der Auflösung des Nationalrates durch Bundeskanzler Engelbert Dollfuß 1933 begann und fast auf den Tag genau fünf Jahre später durch den Einmarsch der Truppen Nazideutschlands endete. Das Zeug, ein Klassiker zu werden, hat auch dieses Buch.“

Aus dem Inhalt:
Leonardo Boff: Menschenrechte – eine Systemfrage
Pax Christi Österreich zu Syrien
Projekt „sozialwort 10+“



Leonardo Boff
Menschenrechte – eine Systemfrage


Wir leben in einer Welt, in der die Verletzung der Menschenrechte auf praktisch allen Gebieten, ob in der Familie, lokal, national oder weltweit, an der Tagesordnung ist. Der Jahresbericht von Amnesty International von 2013, der über 159 Länder für das Jahr 2012 abdeckt, stellt genau dies schmerzlich fest. Anstatt den Respekt für die Menschenwürde und die Rechte der Einzelnen, der Völker und der Ökosysteme voranzutreiben, kehren wir zubarbarischen Methoden zurück. Die Verletzungen der Menschenrechte sind endlos und die Mittel der Aggression werden immer raffinierter. Die feigste Form besteht in den „Drohnen“, den unbemannten Luftfahrzeugen, die von einem jungen Soldaten wie in einem Spiel von einem Bildschirm aus gelenkt werden, der aus einer Basis in Texas aus in der Lage ist, eine Gruppe von Afghanen auszumachen, die eine Hochzeit feiern, auf der sich möglicherweise ein El Kaida Krieger befindet. Diese Vermutung reicht schon aus, um mit einem Mausklick eine Bombe abzuschießen, die die ganze Menschengruppe vernichtet, einschließlich vieler unschuldiger Mütter und Kinder.

Unter dieser perversen Art der präventiven Kriegsführung, die unter Bush eingeführt wurde und krimineller Weise von Präsident Barack Obama fortgesetzt wird, der seine Wahlversprechen bezüglich Menschenrechte, wie die Schließung von Guantanamo oder die Abschaffung des unpatriotischen „Patriot‘s Act“, nicht einhielt, kann jeder in den Vereinigten Staaten wegen Verdachts auf Terrorismus festgenommen werden, ohne dass seine Familie darüber informiert wird. Das ist gleichzusetzen mit illegaler Entführung, die wir in Lateinamerika nur zu gut kennen. Bezüglich Wirtschaft und Menschenrechte findet in den Vereinigten Staaten eine wahre Lateinamerikanisierung statt, und zwar im Stil der schlimmsten Zeiten unter unseren Militärdiktaturen. Dem Bericht von Amnesty International zufolge sind die USA heute das Land mit den meisten Rechtsverletzungen gegenüber Privatpersonen und Völkern.

Mit der größten Gleichgültigkeit, wie ein absolutistischer römischer Kaiser, verweigert Obama jegliche Rechtfertigung für die weltweite Spionage, die unter dem Vorwand der nationalen Sicherheit unter seiner Regierung stattfindet und die Bereiche abdeckt vom zärtlichen E-Mail-Austausch zwischen Liebespärchen bis hin zu den geheimen millionenschweren Geschäften des Mineralölunternehmens Petrobras. Damit wird das Recht auf Privatsphäre der Einzelnen sowie der Souveränität ganzer Länder verletzt. Indem der Sicherheit Vorrang gegeben wird, hebt man die Gültigkeit unveräußerlicher Rechte auf.

Der Kontinent, der am meisten unter den Missachtungen der Menschenrechte zu leiden hat, ist Afrika. Afrika ist der vergessene und verwüstete Kontinent. Sowohl die großen Konzerne als auch China kaufen dort Ländereien (Land Grabbing), um Lebensmittel für ihre eigene Bevölkerung zu produzieren. Dies ist eine Neo-Kolonialisierung, die perverser ist als die vorige Kolonialisierung.

Die Abertausenden von Flüchtlinge und Immigranten, die vor Hunger und Erosion ihres Landes fliehen, sind die am meisten Gefährdeten. Sie stellen ein Volk der Unterklasse dar, das von fast jedem Land abgelehnt wird. Dies ist die Folge der „Globalisierung der Gleichgültigkeit“, wie es Papst Franziskus bezeichnete. Die Situation vieler Frauen ist laut dem Bericht von Amnesty International dramatisch. Frauen stellen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung dar. Viele werden zu Opfern von Gewalt aller Art, und in einigen Teilen Afrikas und Asiens sind sie immer noch Opfer von Genitalverstümmelung.

Die Situation unseres Landes (Anm. Brasilien) ist Besorgnis erregend angesichts der hohen Gewaltrate, die überall zu verzeichnen ist. Ich würde sagen, dies ist nicht einfach nur Gewalt, sondern wir haben es mit struktureller Gewalt zu tun, die mehr als die Hälfte der afrikastämmigen Bevölkerung trifft, das indigene Volk, das darum kämpft, sein Land gegenüber der ungestraften Gier des Agrobusiness zu verteidigen, die Armen im allgemeinen und die Lesben, Schwulen bzw. Transsexuellen im besonderen, die diskriminiert und sogar umgebracht werden. Da bei uns niemals eine Agrar-, Politik- oder Steuerreform durchgeführt wurde, füllen sich unsere Städte mit Hunderten von Armenvierteln (Favelas), in denen die Rechte auf Gesundheit, Bildung, Infrastruktur und Sicherheit nicht ausreichend gewährleistet sind.

Das wichtigste Fundament der Menschenrechte liegt in der Würde einer jeden Person und im Respekt, der dieser Person zukommt. Würde bedeutet, dass der Mensch in sich den Geist und die Freiheit trägt, die ihm erlauben, sein Leben selbst zu gestalten. Respekt ist die Anerkennung, dass jeder Mensch einen intrinsischen Wert hat, dass jeder Mensch einen Zweck in sich selbst hat und niemals als Mittel für etwas benutzt werdendarf. Vor jedem Menschen, ganz gleich wie anonym er sein mag, hat jegliche Macht ihre Grenze, einschließlich der Staatsgewalt.

Tatsache ist, dass wir in einer Art Weltgesellschaft leben, für die die Wirtschaft zur strukturierenden Achse wurde. Vernunft hat nur noch Nutzen zu dienen, und alles, selbst der Mensch – wie Papst Franziskus sagt – ist zum „Gebrauchsgegenstand geworden, der nach Benutzung entsorgt werden kann“. In einer solchen Gesellschaft gibt es keinen Platz für Rechte, nur für Interessen. Selbst das geheiligte Recht auf Essen und Trinken wird nur denen zugestanden, die dafür bezahlen können. Diejenigen, die nicht bezahlen können, müssen mit den Hunden unter dem Tisch warten in der Hoffnung, dass einige Krümel für sie vom reicht gedeckten Tisch der Opulenten abfallen.

In diesem wirtschaftlichen, politischen und kommerziellen System finden sich die hauptsächlichen, aber nicht die alleinigen Phänomene, die unvermeidlich zur Verletzung der Menschenwürde führen. Im aktuellen System wird die Person nicht wertgeschätzt, sondern nur ihre Fähigkeit zu produzieren und zu konsumieren. Der Rest sind nur Überbleibsel, Schmieröl für die Produktion.

Abgesehen vom humanitären und ethischen Aspekt dieser Aufgabe ist sie vor allem politischer Art: Wie lässt sich diese Art bösartiger Gesellschaft so verwandeln, dass sie zu einer Gesellschaft wird, in der Menschen menschlich behandelt werden und sich ihrer Grundrechte erfreuen können? Gelingt uns dies nicht, wird die Gewalt zum Normalfall.

Dieser Beitrag des brasilianischen Befreiungstheologen Leonardo Boff ist am 3.1.2004 auf der Homepage leonardoboff.worldpress.com erschienen. Übersetzt von Bettina Gold-Hartnack. Aus: KRITISCHES CHRISTENTUM Nr. 374/375 Jänner/Februar 2014, www.akc.at

Pax Christi Österreich zu Syrien

Pax Christi Österreich begrüßt das Zustandekommen der internationalen Syrien-Konferenz in Genf und hofft, dass diese einen Beitrag zu einem gerechten Frieden für das leidgeprüfte Land und seine Bevölkerung leisten wird. Nach Auffassung der kirchlichen Friedensbewegung geht es darum, einerseits die territoriale Integrität und Unabhängigkeit des syrischen Staates sicherzustellen, andererseits den multi-ethnischen, multi-religiösen und multi-konfessionellen Charakter der syrischen Gesellschaft zu wahren sowie Menschenrechte, Menschenwürde und religiöse Freiheit für alle Menschen in Syrien zu verwirklichen. Um einen tatsächlichen Friedensprozess in Gang zu bringen, ist es notwendig, dass alle Parteien, die direkt oder indirekt an dem Konflikt beteiligt sind, auch an den Verhandlungen teilnehmen. In diesem Sinne spricht sich Pax Christi auch für eine Beteiligung des Iran an der Genfer Syrien-Konferenz aus und ist verwundert, dass der UNO-Generalsekretär zuerst kurzfristig eine Einladung ausgesprochen, diese dann aber postwendend wieder zurückgezogen hat.

In Übereinstimmung mit der jüngsten Konsultation kirchenleitender Personen aus Syrien, des Mittelost-Kirchenrates, des Weltkirchenrates und des Heiligen Stuhls bekräftigt Pax Christi seine tiefe Überzeugung, dass es keine militärische Lösung für Syrien geben kann. Vorrangige Ziele der Genfer Konferenz müssen daher ein vorläufiger Waffenstillstand, die Freilassung gefangener und entführter Personen sowie internationale Maßnahmen gegen die Einfuhr von Waffen und ausländischen Kämpfern in das Bürgerkriegsland sein. Weiters muss sichergestellt werden, dass alle Flüchtlinge in den Nachbarländern und in Syrien selbst entsprechende humanitäre Hilfe erhalten können. In diesem Zusammenhang ruft Pax Christi Österreich die Regierungen der Europäischen Union im allgemeinen und die österreichische Bundesregierung im besonderen auf, ihre humanitäre Hilfe für die syrischen Kriegsflüchtlinge zu erhöhen und mehr bedrohten Menschen vorübergehend Asyl zu gewähren. Insbesondere appelliert Pax Christi an die österreichische Bundesregierung, die Quote für syrische Flüchtlinge – so wie Deutschland – zumindest zu verdoppeln und die Umsetzung ihrer Zusagen zu beschleunigen. (25.01.2014)

Projekt „sozialwort 10+“

Zehn Jahre nach Erscheinen des Ökumenischen Sozialwortes startet der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich mit seinen 16 Mitgliedskirchen das Projekt „sozialwort 10+“. Das Ökumenische Sozialwort (2003) als Kompass für die sozialen und gesellschaftlichen Herausforderungen bildet dafür die Grundlage.

In Lesekreisen und anderen Veranstaltungen soll das Sozialwort in Erinnerungen gerufen und mit neuen Vorschlägen weiterentwickelt werden.

Drei Dialogveranstaltungen sind geplant:

Innsbruck: 6. Juni 2014, 14-19 Uhr (Haus der Begegnung)
Wels: 10. Oktober 2014, 14-19 Uhr (Cordatushaus)
Wien: 3. Dezember 2014, 14-19 Uhr
(Albert Schweitzer Haus - angefragt)

Was sind die Themen und Ziele der drei Dialogveranstaltungen?

1.Dialogveranstaltung: Zusammenführung der Eingaben aus den Lesekreisen

Die Themen und Inhalte der ersten Dialogveranstaltung werden aus den Rückmeldungen der Lesekreise entwickelt. Die Phase der „relecture“ des Sozialwortes läuft bis Ostern 2014.

Bei dieser Veranstaltung soll es um eine vertiefte Auseinandersetzung mit den durch die verschiedenen Lesekreise benannten gesellschaftlichen Herausforderungen und Antworten gehen. Alle interessierten Personen sind dazu herzlich eingeladen (nicht nur die, die in Lesekreisen mitgewirkt haben).

Bei jeder der Dialogveranstaltungen werden die Grundsätze für einen gelingenden Dialog vorgestellt. Die Anwendung der und die Einübung in die Methode „Dialog“ ist bei den Veranstaltungen von gleich hoher Bedeutung wie die behandelten Inhalte.

2.Dialogveranstaltung: in Dialog mit der Zivilgesellschaft und anderen Religionen zu den sozialen Herausforderungen

Aufbauend auf die Rückmeldungen aus den Lesekreisen und auf die Ergebnisse der ersten Dialogveranstaltung wird die zweite Dialogrunde vorbereitet. Diese wird eine explizite Einladung an die Zivilgesellschaft und an andere Religionen enthalten, um mit Anders-Denkenden und Anders-Gläubigen in einen Dialog über die kommenden gesellschaftlichen Herausforderungen zu treten.

3. Dialogveranstaltung: Konkretisierung der sozialen Herausforderungen und notwendigen Weichenstellungen der christlichen Kirchen in Österreich

Die dritte und das Projekt „sozialwort 10+“ abschließende Dialogveranstaltung dient der Vorbereitung der Entscheidungsfindung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich. Dieser wird auf Basis der Ergebnisse des Projekts „sozialwort 10+“ eine Weichenstellung treffen, wie die Kirchen in Österreich in den nächsten Jahren ihre soziale Verantwortung gemeinsam wahrnehmen werden.

Infos: http://sozialwortzehnplus.org


Termine & Infos

Werte, Waffen, Wirtschaftsmacht
Wohin steuert die EU-Friedens- und Sicherheitspolitik?


Selbst für politisch interessierte und engagierte Menschen ist die „Verteidigungspolitik“ der Europäischen Union ein Buch mit sieben Siegeln. Friedensgruppen kritisieren die Militarisierung der Europäischen Union. Das Friedensforschungsinstitut Schlaining hat zu diesem wichtigen Thema ein Buch herausgeben, wo Menschen mit unterschiedlichen Zugängen – vom Bundesheer bis zur Friedensforschung – über "Waffen, Werte, Wirtschaftsmacht" schreiben. Roithner Thomas, Frank Johann, Huber Eva (Hg.): Werte, Waffen, Wirtschaftsmacht. Wohin steuert die EU-Friedens- und Sicherheitspolitik? Lit-Verlag, Berlin – Wien, € 9,80.

Ökumenische Gottesdienste Karl-Marx-Hof
finden jeweils um 10:00 Uhr in den Räumen des PensionistInnenclubs, Eingang Grinzinger Straße, Ecke Heiligenstädter Straße statt: Sonntag,2. März, 6. April, 4. Mai, 1. Juni, 29. Juni.

KAB Vesper
Die Vesper der Katholischen ArbeitnehmerInnenbewegung St. Pölten findet jeden letzten Sonntag im Monat um 19.00 Uhr im Jugendhaus Schacherhof in Seitenstetten (Bezirk Amstetten) statt. ACHTUNG: Da bei den nächsten Treffen über das Sozialwort 10+ diskutiert wird, wurde der Beginn auf 19:00 Uhr vorverlegt.

Pax Christi Tirol
Stammtisch im Haus der Begegnung, Innsbruck „Friede – Gerechtigkeit – Schöpfung“, jeweils am letzten Donnerstag im Monat um 19:00 Uhr

Die Friedensinitiative 22
trifft sich immer am zweiten Dienstag im Monat um 19:00 Uhr in der Donaucitykirche, 1220 Wien, Donaucitystr. 2, U1 Kaisermühlen-VIC:
Dienstag, 11. März 2014, Naziverbrecher und Nachkriegsjustiz, Dr. Winfried Garscha (Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands – DÖW)
Dienstag, 8. April 2014, Austrofaschismus, Univ.-Prof. Dr. Emmerich Tálos

Die Kritischen Literaturtage KRILIT
finden heuer schon vom 16. bis 18. Mai in der Brunnenpassage am Yppenplatz statt: Ziel ist es, Verlage mit alternativen, gesellschafts- und sozialkritischen Büchern vorzustellen. Wir planen wieder einen Friedensstand. Infos: www.krilit.at

Pax Christi Wien
trifft sich wieder am Montag, 24. März 2014 um 18:00 Uhr in der Alten Burse, 1010Wien, Sonnenfelsgasse 19 (U3 Stubentor).

Katholische ArbeitnehmerInnenbewegung (KAB) Diözese St. Pölten
Sa., 8. März, 09:00 Uhr, Einkehrtag, Das aramäische Vater Unser, Was hat Jesus wirklich gesagt, gemeint, gewollt, Pfarrer Rupert W. Federsel, Stift Seitenstetten
Sa., 12. April, 9.00 Uhr Studientag Faire Arbeitsbedingungen – bei uns und weltweit, Hippolythaus St. Pölten, 3100 Eybnerstraße 5

Sicherheit durch Rüstung?
Die Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU im Licht des Dezembergipfels.Eine öffentliche Diskussion mit Einstieg von Thomas Roithner (Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung), Gerald Oberansmayr (Solidarwerkstatt). Moderation: Markus Pühringer (Pax Chisti OÖ), Do., 27. Februar,19:00 Uhr, Pfarrsaal der Dompfarre, 4020Linz, Herrenstraße 26

Saisonbeginn im
Friedensmuseum Schlaining

am Palmsonntag, 13. April 2014.
Die Sommerakademie
des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung auf der Friedensburg Schlaining findet heuer zum Thema "humanitäre Intervention" statt: So., 6. bis Fr., 11. Juli. Kontakt: Dr.in Anna Steiner (steiner@aspr.ac.at)
Infos www.friedensburg.at

Die Lange Nacht der Kirchen
ist heuer am Freitag, 23. Mai. Die Aktionsgemeinschaft ChristInnen für die Friedensbewegung arbeitet heuer in der Evangelischen Pfarrgemeinde 1150Schweglerstraße 39 mit. Inhaltlicher Schwerpunkt wird 100 Jahre Beginn des 1. Weltkrieges sein. Infos in Kürze auf http://www.langenachtderkirchen.at/

Evangelische Akademie
Fr., 28. Februar, Sa., 1. März: Öffentliche Internationale Konferenz: Freedom of Information under Pressure. Control – Crisis – Culture, Anlass für diese Konferenz sind die jüngsten Enthüllungen von Abhörmaßnahmen durch Geheimdienste in großem Stil und die Zunahme der Zensur von Massenmedien sowie gerichtlicher Verfolgungen von JournalistInnen und whistle-blowers in Europa und Übersee. Kuppelsaal der Technischen Universität 1040Wien, Karlsplatz 13, Infos für diese Konferenz http://freedom-of-information.info
Mi., 19. März, 19:00 Uhr, Der pädagogische Salon: Demografische Entwicklung und Globalisierung, mit Michael Lutz (Wirtschaftsuniversität Wien) Michael Bubik (Diakonie)
Mi., 26. März, 18:30 Uhr, Christlich-Marxistischer Arbeitskreis, zum Sozialwort 10+, Kapitel 7 Weltweite Gerechtigkeit#
Ort: jeweils Albert Schweitzer Haus, 1090 Wien, Schwarzspanierstr.13

Friedensgottesdienst mit Kaplan Franz Sieder
zum Thema „Flüchtlinge / AusländerInnen in Wien“ am Sonntag, 6. April um 10:00 Uhr in der Pfarre Emmaus am Wienerberg, 1100 Wien, Tesarekplatz 2, Straßenbahn 67, Richtung Otto Probst-Platz

Wir sind Kirche
Sonntagsgebet für neue Wege in der Kirche, Sonntag, 23. Februar 2014, 10 Uhr,Pfarre Hütteldorf, im Pfarrzentrum, 1140 Wien, Hüttelbergstraße 1A
Donnerstagsgebet für Reformen in der Katholischen Kirche, 20. März, 19:15 Uhr, Donaucitykirche, 1220Wien, Donaucitystraße 2, U1 Kaisermühlen VIC.
Infos: http://www.wir-sind-kirche.at/

Interkulturelle Begegnung in Simmering
Sa., 22. Februar, 19:00 Uhr, Musik und Texte von Rumi und Bektash, mit dem Ensemble Simorgh (Suffi-Musik von persischen MystikerInnen), Centro Once Stadtteilzentrum Simmering, 1110 Wien, Schneidergasse 15/5, U3 Zippererstraße, http://www.centro-once.org/

SADOCC
Do., 20. März, 19:00 Uhr, Kirsten Rüther, Zur Forschung in Südafrika, Beobachtungen und Begegnungen mit Menschen, Umbrüchen und Herausforderungen, SADOCC-Bibliothek, 1040 Wien, Favoritenstraße 38/Stiege18/1

Kirchenfrauenkabarett
Das Vorarlberger Kirchenfrauenkabarett hat ein neues Programm und ist wieder auf Österreich-Tournee:
Sa., 8. März, Frauentag, 11:00 Uhr und 12:30 Uhr im Bregenzer Landhaus
Mi., 23. April, 20:00 Uhr, Haus der Begegnung in Innsbruck
Do., 24. April, 19:30 Uhr, Wörgl, Tagungshaus der Erzdiözese Salzburg
Fr-. 25- April, 20:00 Uhr, Bad Ischl Pfarrsaal
Sa., 26. April in St. Pölten (noch kein Ort)
So., 27. April, 19:00 Uhr, Pfarre Akkonplatz, 1150 Oeverseestraße 2, U3 Johnstraße
Nähere Infos: http://www.kirchenfrauen-kabarett.at/

Bitte vormerken:

Peace Event Sarajevo, Pfingsten, 6. – 9. Juni, Infos in Englisch: http://www.peaceeventsarajevo2014.eu/

Friedensaktion beim Donauinselfest, Freitag, 27. bis Sonntag, 29. Juni 2014

1914 – 2014: 100 Jahre Internationaler Versöhnungsbund (IFOR), Veranstaltung 1. bis 3. August in Konstanz,
Infos http://www.versoehnungsbund.at/1914-2014-100-jahre-ifor/

Hiroshima-Aktionen
für eine Welt ohne Atomwaffen, AKWs und Krieg
am Hiroshima-Tag, Mittwoch, 6. August 2014, ab 18.00 Uhr am Wiener Stephansplatz, mit Laternenmarsch
Nagasaki-Gedenktag, Samstag, 9. August:
Melk: 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr, Gedenkaktion in der FußgängerInnenzone Melk
Wien, 20:00 Uhr, Buddhistische Gedenkzeremonie bei der Friedenspagode, 1020 Wien


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Offenlegung nach § 25 Mediengesetz: EigentümerIn: 100 % Verein "Unterstützungsausschuss zur Förderung der Österreichischen Friedensbewegung".

Blattlinie: Die Zeitung ist Organ des oben genannten Vereines. Sie tritt in ihren Artikeln für Frieden, Abrüstung, Völkerverständigung und soziale Gerechtigkeit ein. Diese Zeitschrift ist eine Plattform für den Dialog zu aktuellen Fragen der Friedenspolitik.

Das „Informationsblatt der Christinnen und Christen für die Friedensbewegung“ erscheint unter dem Zeitungstitel „Betrifft Frieden“ – Redaktion und Adressverwaltung bleiben eigenständig.



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