2014-3-September 2014

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BETRIFFT FRIEDEN Nr. 5 / 2014

Informationsblatt der Christinnen u. Christen
für die Friedensbewegung - Nr. 3/2014

 

Liebe Friedensfreundin, lieber Friedensfreund,

das nächste Treffen findet am

Weltfriedenstag, Sonntag, dem 21. Sep. 2014 in der Evang. Pfarrgemeinde HB,
1150 Wien, Schwegler Straße 39 (U3 „Schwegler Straße“) statt.


Das Treffen beginnt um 14:30 Uhr.
Manfred Sauer
spricht um 16:00 Uhr über „Im Visier des Drohnenauges – permanente Überwachung und Kriegseinsätze mit Drohnen

Am Sonntag, 21. September 2014 um 10:00 Uhr gibt es einen Friedensgottesdienst mit Kaplan Franz Sieder und Pater Franz Exiller SDS, Donaucitykirche, 1220 Wien, Donaucitystr. 2, U1 Kaisermühlen-VIC.

Beim Treffen der ChristInnen für die Friedensbewegung am Sonntag, 16. November spricht um 16:00 Uhr Johannes Voggenhuber über „US-Globalstrategie unter Präsident Obama“ Johannes Voggenhuber war Abgeordneter der Grünen zum Europäischen Parlament und Mitglied des Europäischen Verfassungskonvents.

 

Aus dem Inhalt:
Grußadressen zum Hiroshimatag
Lange Nacht der Kirchen: An den Wahnsinn des Ersten Weltkrieges erinnern
Friedensgottesdienst bei der Sommerakademie der Friedensburg Schlaining: Gewalt für den Frieden?
Eine schwierige Frage für Christinnen und Christen
Sozialakademie Kirche und Gewerkschaft von 25. bis 27. August 2014 in Gaming
21. bis 27. Sep. 2014: Weltweite Aktionswoche für Frieden in Palästina und Israel

 

Christliche Grußadressen zum Hiroshima-Tag 2014

Die Aktionen der Wiener Friedensbewegung und der Hiroshima-Gruppe Wien wurden auch heuer wieder mit zahlreichen Grußadressen unterstützt. Aus Platzgründen kann leider nur ein sehr kleiner Teil veröffentlicht werden. Alle Grußadressen sind unter www.hiroshima.at veröffentlicht.

AKTION KRITISCHES CHRISTENTUM (AKC)

Hiroshima-Gedenken bleibt leider aktuell!

Die Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 haben sich glücklicherweise bisher nicht wiederholt. Aber die atomaren Massenvernichtungswaffen haben sich seither quantitativ vervielfacht und wurden qualitativ weiterentwickelt und „verfeinert“. Auch nach dem Ende des Ost-West-Systemkonflikts 1989/90 blieb die mehrfache „Overkill capacity“ der führenden Atommächte aufrecht. Außerdem hat sich der Kreis der Staaten, die über Atomwaffen verfügen, sogar erweitert. Zwar gibt es ein völkerrechtliches Verbot der Weitergabe von Atomwaffen, das aber an die nukleare Abrüstung der bestehenden Atommächte gebunden ist und außerdem nicht von allen Staaten ratifiziert wurde. Die atomare Bedrohung ist dadurch weiterhin latent vorhanden und kann erst durch die tatsächliche Vernichtung aller Atomwaffen endgültig gebannt werden.

Auch die aktuellen Konflikte machen uns wieder bewusst, dass die Existenz von Atomwaffen einen zusätzlichen Risikofaktor darstellt. Es wird viel davon gesprochen, dass die mögliche Entwicklung von Atomwaffen durch den Iran zu einer ernsthaften Gefahr für den Nahen Osten werden könnte. Allerdings wird selten darauf hingewiesen, dass Israel bereits seit über zwei Jahrzehnten über Atombomben verfügt und jegliche internationale Kontrolle seines Potenzials verweigert. Wenn die Angst vor einer iranischen Atombombe mehr sein soll als politische Propaganda, müsste der Nahe Osten insgesamt zu einer atomwaffenfreien Zone erklärt und in diesem Zusammenhang auch das israelische Nuklearpotenzial zerstört werden.

Übrigens waren bis Anfang der 1990er Jahre auch in der Ukraine Atomraketen stationiert. Wenn diese nicht durch einen internationalen Vertrag abgebaut worden wären, würde wahrscheinlich der aktuelle Konflikt in diesem Land noch wesentlich bedrohlicher sein.

Es ist daher wichtig, dass die Friedensbewegung jedes Jahr an Hiroshima und Nagasaki erinnert und dabei bewusst macht, dass es hier nicht bloß um das Gedenken an längst vergangene historische Ereignisse geht, sondern dass die Bedrohung der Menschheit durch Atomwaffen leider immer noch aktuell ist. Darüber hinaus sollen die Gedenktage aber auch die Überzeugung stärken, dass Krieg niemals mehr ein Mittel zur Lösung von Konflikten sein darf und der Einsatz von Gewalt immer nur neue Gewalt hervorruft. Der Friede soll nicht nur das Ziel, sondern er muss auch der Weg sein!

Metropolit Arsenios von Austria

Liebe Brüder und Schwestern,

Wieder einmal ruft die Wiener Friedensbewegung auf, der Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im Jahre 1945 zu gedenken. Über 200.000 Menschen kamen damals innerhalb kürzester Zeit zu Tode. Obwohl dieses schreckliche Ereignis bereits über 60 Jahre zurück liegt, ist es auch heute noch von entscheidender Bedeutung für unsere Welt. Eine Vielzahl an Staaten besitzt heutzutage ein gewaltiges Atomwaffenarsenal, welches die Erde innerhalb kürzester Zeit vernichten könnte.

Aber wir gedenken der Menschen von Hiroshima und Nagasaki nicht nur, weil sie durch die ersten beiden Atombomben der Geschichte ums Leben kamen, wir gedenken Ihrer auch als Opfer des Zweiten Weltkrieges, welcher weltweit viele Millionen Menschen das Leben gekostet hat. Damals stand sich nahezu die ganze Welt in gegenseitigem Hass und Feindschaft gegenüber. Und auch wenn es für uns in unserer sicheren und komfortablen Umgebung nur schwer vorstellbar ist, so besteht diese Gefahr auch heute noch. Überall auf der Welt flammen kriegerische Konflikte und Feindschaften auf, und der Mensch lässt sich nur allzu leicht dazu verführen, seinen Nächsten mit Hass zu betrachten.

Wir hoffen und beten, dass dieser Hass aus der Welt verschwinden möge, dass die Feindschaften und Kriege, die überall auf der Welt wüten, enden und dass es nie wieder zu einem Ereignis wie den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki kommen möge. Gott, der Herr schenke uns allen die Weisheit und die Liebe, unseren Nächsten zu dienen, zum Wohle der ganzen Menschheit.

Dr. Michael Bünker
Bischof, Evangelische Kirche A.B.

Hundert Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs lassen sich die tiefgreifenden Folgen dieser „Urkatastrophe“ Europas (George F. Kennan) deutlich erkennen. Auch der Zweite Weltkrieg und damit der Abwurf von Atombomben über Hiroshima und Nagasaki um August 1945 stehen damit in einem Zusammenhang. Aktuelle Konflikte haben ihre Ursachen nicht selten in Entwicklungen, die durch den Krieg 1914-1918 ausgelöst wurden. Angesichts der weltweit steigenden Rüstungsausgaben und vor allem der massiv steigenden Waffenexporte muss man fragen, was aus den Kriegen des 20. Jahrhunderts gelernt wurde. Es braucht den Einsatz aller Friedenskräfte, damit Atomwaffen kategorisch abgelehnt werden und dem Krieg jegliche moralische Legitimation entzogen wird. Militärische Gewalt ist immer ein Scheitern, ein Versagen der Politik. Die „Untertanen“ im Jahr 1914 konnten daran vielleicht nichts ändern, aber die Bürgerinnen und Bürger in den demokratischen Gesellschaften heute können es. Der Gedenktag für Hiroshima und Nagasaki mahnt uns, im Einsatz für den Frieden nicht nachzulassen.

Dompfarrer Toni Faber
Stephansdom Wien

Liebe Friedens-Bewegte

In diesem Jahr begehen wir den 100. Todestag der großen Friedens-Frau Bertha von Suttner. „Die Waffen nieder!“, der Titel ihres so erfolgreichen Romans, ist ein großes Wort und Programm für alle Friedensaktivitäten bis in die Gegenwart geblieben. Unter Inkaufnahme von Verachtung und Unverständnis ist sie mit Gleichgesinnten, oft auch einsam, Wege des Friedens und der Versöhnung gegangen. Sie kann uns allen Vorbild sein – im Engagement gegen Krieg, gegen Aufrüstung, gegen den Einsatz von Atomwaffen, gegen jede Art von kriegerischer Auseinandersetzung.

Friede fällt uns nicht in den Schoß. Wir alle sind gefordert, uns stark zu machen gegen Unfrieden und Streit. Wir alle sind gefordert, auf Gewalt zu verzichten. Wir alle sind es, die Frieden leben und vorleben können.

„Die Waffen nieder!“ für den Frieden – das muss uns alle bewegen.

P. Udo Fischer

Angesichts des zunehmenden Misstrauens vieler Staaten gegeneinander und aggressiver Handlungen von Großmächten in unseren Tagen ist die Gefahr eines atomaren Einsatzes oder Unfalls heute größer denn Jahrzehnte davor.

Daher die doppelte Forderung: Gänzliches Abrüsten der Atomwaffen und Senkung der Militärausgaben weltweit zugunsten sozialer Projekte für die je eigene Bevölkerung.

Jacques Gaillot
Bischof von Partenia

Ihr seid Weltbürgerinnen und Weltbürger und versammelt euch an diesem Tag am Platz in Wien, um an das schreckliche Ereignis, dass die Menschheit erschütterte, zu gedenken. Ich grüße Euch herzlich und brüderlich.

„Wenn sie schweigen, werden die Steine schreien.“

Diese Worte aus dem Lukas Evangelium drängen uns gerade dazu, laut zu sprechen. Darum seid Ihr gekommen, um wieder einmal gegen den Wahnsinn von Atomwaffen zu protestieren. Atomwaffen schützen uns vor keiner Bedrohung und schon gar nicht vor terroristischen Drohungen.

Der Einsatz nuklearer Waffen ist ein Verbrechen gegen die Menschheit und gegen die Schöpfung. Es ist ein Verbrechen, dass unzählige Tote fordert, ganze Regionen verwüstet und dauerhaften Schaden der Umwelt zufügt.

Der jährliche Milliardenaufwand für Wartung und Erneuerung der Atomwaffen ist ein Skandal.

Die nukleare Abrüstung ist heute mehr denn je ein Gebot der Gerechtigkeit.

„Wenn sie schweigen, werden die Steine schreien.“

Danke, dass Ihr da seid und in unserem Namen Verantwortung für die Zukunft unseres Planeten aussprecht.

Abtpräses Mag. Christian Haidinger

Mit großer Sorge verfolge ich das derzeitige Weltgeschehen, in dem besorgniserregende Nachrichten über Kriege, Wettrüstung, Vergeltung und ähnlichen Horrormeldungen zu den täglichen Nachrichten zählen. Ich bin dankbar, dass es aber dennoch Menschen gibt – überall auf der Welt und besonders auch bei uns in Österreich – die sich unermüdlich für Frieden, Wohlergehen und Gerechtigkeit unter den Menschen einsetzten!

Ich danke der Wiener Friedensbewegung und der Hiroshima-Gruppe Wien auch für ihr stetes Engagement für den Frieden, vor allem auch für das diesjährige „Hiroshima-Gedenken“ am 6. August am Wiener Stephansplatz!

Mögen uns mit Gottes Hilfe Schritte zu einem dauerhaften Frieden geschenkt sein!

Pfarrer Mag. Thomas Hennefeld
Evangelisch-reformierte Kirche in Österreich

Die Gewalt in der Ukraine und im Nahen Osten mit den nicht enden wollenden Kämpfen, und den daraus resultierenden toten Zivilisten und Flüchtlingsströmen macht deutlich, wie wenig Menschenleben für die kriegsführenden Parteien zählen. So komplex ein Konflikt auch sein mag, ist das Aggressionspotential auch an den zur Verfügung stehenden Waffen zu messen. Der Abwurf der Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki mit den bekannten apokalyptisch anmutenden Folgen hat die enorme Wirkungskraft dieser Waffe offenbart. Wer nach diesem monströsen Verbrechen Atomwaffen baut, an deren Besitz festhält, dem Gegner damit droht oder gar bereit ist, sie einzusetzen, kann sich nicht als Teil der sogenannten zivilisierten Welt bezeichnen und stellt jeden herkömmlichen Terrorismus in den Schatten. Der Einsatz von Atomwaffen könnte dazu führen, dass die gute Schöpfung Gottes ausgelöscht wird. Für Christinnen und Christen kann es keinen Kompromiss geben im entschiedenen Kampf gegen diese Vernichtungswaffe. Der Shalom, den Gott verheißen hat, ist nur möglich, wenn diese Vernichtungswaffen auf der ganzen Erde ohne Wenn und Aber vernichtet werden.

OStRin Monika Heitz
Bischof emer. Bernhard Heitz
Altkatholische Kirche Österreichs

In Zeiten wie diesen wünschen wir allen Friedensinitiativen zum Hiroshimatag 2014 mit allen Menschen guten Willens auf der Welt jeglichen Erfolg und breite Beachtung in der weithin gleichgültig scheinenden Öffentlichkeit.

Das "Weltethos" der "Goldenen Regel" aller authentischen Religion und aller Weltreligionen leidet weithin Not und Gewalt: "Was du nicht willst, das man es dir tu, das füge auch keinem andern zu!"

Der Weltfriede ist durch den Missbrauch von Religion, durch den „Geld- und Machtwahn" politischen Terrors, der dazu noch "im Namen Gottes" auftritt, sowie durch die weltweit ungerecht auseinanderklaffende Schere zwischen den Armen und Reichen mehr denn je bedroht.

Wo Menschen "Gott spielen" und genau zu wissen meinen, was "heiliger Wille Gottes" ist, gehen sie gott- und gewissenlos tausend- und millionenfach über Leichen, zerstören sie Gottesdienststätten und heilige Orte verschiedener Religionen gleichermaßen und treffen vor allem die Ärmsten der Armen auf der Welt, immer aber unschuldige Menschen, zumeist Frauen, Kinder und Mütter.

Fürchten muss mensch nicht Gott und den Glauben an ihn, auch nicht agnostische Weltsicht und Philosophie, sondern fürchten muss mensch fanatische Macht- und Vorherrschaftsansprüche, die im "Gewande von Religion" auftritt oder gar vorgibt, dem vermeintlich "Heiligen" dienen zu wollen.

Wir glauben an die reale Möglichkeit, dass sich – sogar wirtschaftlichen Gewinn bringend – "Schwerter zu Flugscharen umschmieden" (Js 2.4) und Waffenherstellung und Rüstungsexporte vernünftig reduzieren, ja sogar überflüssig machen lassen.

Wir sind als Geschichtskundige überzeugt, dass Krieg kein Problem nachhaltig löst, allenfalls immer nur noch größeres Unheil schafft und dass ein "gerechter Friede" alleiniges Ziel verantwortlicher Politik sein, bleiben und weltweit immer mehr werden muss.

 

Univ. Prof. i. R. Dr. Martin Jäggle
Institut für Praktische Theologie der Katholisch Theologischen Fakultät der Universität Wien

Seit Hiroshima können alle wissen, welche Bedrohung der Menschheit und der Menschlichkeit Atomwaffen darstellen. Wer im Jahre 2014 der Opfer des Jahres 1945 gedenkt, verpflichtet sich zum Einsatz für die Abschaffung aller Atomwaffen. Und noch immer muss jedes Jahr wieder auch an die verbindlichen, klaren Worte des II. Vatikanischen Konzils erinnert werden: „Jede Kriegshandlung, die auf die Vernichtung ganzer Städte oder weiter Gebiete und ihrer Bevölkerung unterschiedslos abstellt, ist ein Verbrechen gegen Gott und gegen den Menschen, das fest und entschieden zu verwerfen ist.“ (GS 80,4)

Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari
Diözese Graz-Seckau

Die katholische Kirche erinnert immer wieder an die Opfer der Atombombenkatastrophe in Hiroshima und Nagasaki. Sie gedenkt der Opfer und ist mit ihnen und ihren Angehörigen auch im Gebet verbunden.

Wir unterstützen alle politischen Bemühungen, mit friedlichen Mitteln Konflikte zu lösen, und erbitten dafür Kraft von Gott. Der Einsatz für mehr Frieden zwischen Mensch und Mensch, zwischen Volk und Volk und zwischen Staat und Staat ist ein Dauerauftrag für alle Menschen guten Willens. Dieses Engagement braucht Personen und Gemeinschaften, die auch öffentlich auf die Gefahr eines Krieges und zumal eines Atomkrieges hinweisen und sich für Abrüstung einsetzen. Symbolische öffentliche Aktionen mit dieser Zielsetzung können dafür sehr hilfreich sein, wenn sie im demokratischen Rahmen verbleiben, und sie sind ein bedankenswerter Dienst an der Zukunft der Menschheit.

DDr. Klaus Küng
Bischof, Diözese St. Pölten

Im Jahre 2014 hat der Hiroshimatag eine besondere Note. Heuer bewegt uns alle das Gedenken des Ausbruchs des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren. Hätten damals alle Verantwortlichen Schritte des Friedens gesetzt, wäre die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts nicht passiert. Sehen wir auch heute genau hin und setzen wir mit Gottes Hilfe immer Schritte des Friedens.

DDr. Michael Landau
Caritas Präsident

Verträgen zur nuklearen Abrüstung zum Trotz, sind wir von einer atomwaffenfreien Welt noch weit entfernt. Wir dürfen deshalb nicht müde werden, auf die schrecklichen Folgen des Einsatzes von Atomwaffen aufmerksam zu machen. Umso mehr, als dass die Lehre, die wir aus Hiroshima und Nagasaki ziehen müssen, nichts an Aktualität eingebüßt hat. Blutige Konflikte weltweit, wie etwa die Bürgerkriege in Syrien und der Ukraine zeigen, wie zerbrechlich und kostbar Frieden ist.

Wir dürfen nicht aufhören, für eine gerechte Weltordnung und Gewaltlosigkeit einzutreten. Nur wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit sowie eine solidarische Gesellschaft kann Frieden gewährleisten. Friede, der bei jedem Einzelnen und im Umgang mit unseren Nächsten beginnt.

Dr. Matthias B. Lauer
Bundesvorsitzender der ACUS

Der diesjährige Jahrestag der zutiefst inhumanen und verbrecherischen Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki fällt in die Gedenkzeit an den Beginn des ersten und zweiten Weltkriegs. Und zugleich in eine Zeit, in der das, was im 20. Jahrhundert zu diesen Katastrophen geführt hat, wieder und zunehmend sein grausames Haupt erhebt: imperiale Machtpolitik, zwischen- und innerstaatliche Aggression, militärischer Interventionismus, zynisches Verdienen an der Rüstungsproduktion, alte und wieder neue Feindbilder, die die Bevölkerung auf gegenwärtige und zukünftige Kriege zurichten sollen.

In Österreich an Hiroshima und Nagasaki zu erinnern verpflichtet besonders dazu, die Prinzipien der Neutralität und der Absage an die nukleare Rüstung hochzuhalten und mit Leben zu erfüllen. Das schließt ein energisches Engagement für die Abschaffung aller atomaren, biologischen und chemischen Waffen weltweit ein, die Teilnahme an Kriegsbündnissen und gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Militarisierung, gleich in welchem institutionellen Rahmen, ob in der EU, oder an den mörderischen Grenzen der „Festung Europa“, aber unbedingt aus.

In diesen Tagen des Gedenkens an die Opfer des ersten atomar geführten Krieges kommen wir einmal mehr nicht daran vorbei, die Frage nach den gesellschaftlichen Grundlagen für eine friedliche Welt zu stellen - eine Welt, in denen das, was in Hiroshima und Nagasaki geschehen ist und ebenso das, was in diesen Tagen in anderer, aber verheerender Form nicht weit von uns in der Ukraine, in Palästina, Syrien und dem Irak geschieht, nicht mehr möglich sein kann.

Für den Frieden eintreten heißt, für die Freiheit von Unterdrückung und Besatzung, für Unabhängigkeit und Gleichheit, für gegenseitiges Vertrauen und das gemeinsame Streben nach gemeinsamem Nutzen einzutreten. Dies wird im gegenwärtigen wirtschaftlichen und politischen System nicht möglich sein, das letztlich und erstlich auf Ausplünderung, Kolonisierung und der Vernutzung von Menschen und Ressourcen beruht. Dieses System zu überwinden ist die ebenso weitergehende wie grundlegende Aufgabe aller, die ernsthaft den Frieden wünschen.

Evelyn Martin
Evangelische Frauenarbeit und Ökumenisches Forum christlicher Frauen i.Ö
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100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges wird in zahlreichen Publikationen, Ausstellungen, Kommentaren, überdeutlich dargestellt, wie es zur „Größten Katastrophe der Menschheit“ gekommen ist. Berichte über die Millionen von schrecklichen Familienschicksalen, Toten, die in ganz Europa, ja der ganzen Welt zu beklagen waren, - alles das ist nachzulesen, in Filmen zu sehen, usw. Es ist kein Geheimnis mehr, ganz im Gegenteil – nach Ingeborg Bachmann – die(se) Wahrheit ist zumutbar und allgemein bekannt.

In diesem Jahr denken wir auch an Bertha von Suttner und ihren Aufschrei „Die Waffen nieder“ vor 100 Jahren.

Wir schreiben auch das Jahr 69 nach dem Bombenabwurf auf Hiroshima – lange Zeit galt die Atombombe als die schlimmste Waffe der Menschheitsgeschichte.

Und wie sieht es heute, Ende Juli/Anfang August 2014 auf unserer Welt aus? Wir brauchen gar keine Erinnerung – ein Blick auf die aktuellen Nachrichten genügt.

Was ist mit dieser unserer Welt und ihren Akteuren los? Zu oft verbergen die Lippenbekenntnisse der hochrangigen Politiker ihre Wirtschafts- und Machtinteressen, sodass „Friedensverhandlungen“ meist nicht mehr sind, als ein Poker um die eigenen Interessen zu maximieren. Auch um den Preis von militärischen „Lösungen“.

Warum gibt es keine echten Friedensverhandlungen?

Was muss noch alles geschehen, um ein Umdenken für eine friedliche Welt zu schaffen, um Fortschritt in Wissenschaft, Technik und Wirtschaft, ja auch in Geschäfte, im Sinne einer guten, ökologisch gesunden, friedlichen Welt eingesetzt werden?

Und: Verhallen die Appelle von Friedens-Motivierten Gruppen und Einzelpersonen sowie von Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften tatsächlich ungehört?

Mögen die vielen kleinen und größeren Aktionen rund um den 6. August 2014 in aller Welt, aber auch bei uns in Österreich, ein Innehalten und Wachwerden den Einsatz für eine gute, friedliche Zukunft für unsere Welt fördern!

Superintendent M.Mag. Hermann Miklas
Evangelische Kirche, Graz

Wie schon so oft in der Geschichte ändern sich auch gegenwärtig wieder einmal Gründe, Auslöser und Ursachen für kriegerische Auseinandersetzungen. Klassische Territorialkämpfe sind zwar noch nicht völlig ausgestorben (siehe Ukraine…), aber nicht mehr „das“ große Thema. Nur selten erklären einander zwei Völker gewissermaßen auf gleicher Augenhöhe noch formell den Krieg. Stattdessen nehmen religiöse Auseinandersetzungen massiv zu – zum Teil in Form sich erst allmählich über die Landesgrenzen hinaus ausweitender Bürgerkriege – sowie terroristische Anschläge durch radikale Vereinigungen, die dann internationale militärische Reaktionen evozieren.

Die Wahl der Mittel geben dabei meist Aggressoren vor, die gegen gut gemeint Appelle und an grünen Tischen ausgehandelte Deeskalationsabkommen relativ immun sind. Umso größere Verantwortung tragen jene, die sich angesichts irrationaler Bedrohungen zum Eingreifen genötigt sehen. Ihnen obliegt es, die Konflikte sowohl quantitativ wie auch qualitativ so begrenzt wie möglich zu halten. Der Einsatz von Nuklearwaffen darf dabei nicht einmal als allerletzte Möglichkeit in Betracht gezogen werden! Darum muss ihre Herstellung und ihr Besitz international geächtet und verboten werden.

 

ao. Univ.-Prof. Dr. Gunter Prüller-Jagenteufel
Universität Wien
Institut für Systematische Theologie / Theologische Ethik

Zum Hiroshimatag sende ich solidarische Grüße und Dank an alle Aktivistinnen und Aktivisten der Friedensbewegung, die sich auch in schwierigen Zeiten und unter Gegenwind nicht irre machen lassen im gemeinsamen Anliegen, Schwerter zu Pflugscharen umzuschmieden. Die Entwicklungen im Mittleren Osten und in Afrika zeigen uns nur allzu deutlich, dass alle Arten von Massenvernichtungswaffen eine immense Gefahr für die gesamte Welt darstellen und dass es zur totalen Abrüstung keine Alternative gibt. Darüber hinaus ist natürlich eine aktive Friedenspolitik und -arbeit erforderlich, denn der Friede ist im Letzten eine Frucht der Gerechtigkeit.

Walter Rijs
Präsident der Katholischen Aktion Wien

Die Friedensbewegung im neutralen Österreich ist getragen von der Erkenntnis, dass Krieg immer eine Niederlage der Menschheit ist! 1914 bis 1918 hat genügend Tragik gezeigt und hätte lehrreich genug sein können.

Soziale Gerechtigkeit scheint mir die Basis jedweden Friedens und der Möglichkeit zu sein, Zufriedenheit zu finden. Bei Rüstungsausgaben zu sparen, könnte dieses Anliegen unterstützen und die verheerenden Folgen, wie wir sie im Nahen Osten, im Ukraine-Konflikt und allen anderen Krisenherden beobachten können, verhindern!

Tragen wir - jede und jeder von uns - das zarte Lichtlein des Friedens, mutig in alle Welt hinein!

Vielleicht wird der Traum,
dass wir Hand in Hand - egal der Hautfarbe, des Geschlechts und des Glaubens - miteinander durch ein friedvolles Leben, in einer Welt ohne Kriege gehen können,
doch noch Wirklichkeit!

Manfred SAUER

Wäre unsere Welt atomwaffenfrei ...

Unserer Welt würde wahrlich nichts fehlen, sie wäre vielmehr entscheidend lebenswerter und sicherer.

 

Manfred Scheuer
Bischof von Innsbruck
Präsident von Pax Christi Österreich

2014 finden viele Gedenken statt, um die Wege zu bedenken, die zum 1. und 2. Weltkrieg führten. Am 6. August gedenken wir an den Schrecken der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Denken wir daran, dass die Vorbereitungen zum Krieg immer dann stattfinden, wenn Waffen produziert werden. Bomben und Raketen werden produziert, um abgeworfen zu werden. Obsolete Gedankengänge rund um einen so genannten gerechten Krieg werden aufrechterhalten, damit einmal Kriege geführt werden können. In Anbetracht der Existenz von Massenvernichtungswaffen kann die Menschheit nur mit einem klarem Nein antworten. Im Namen Gottes, im Namen von Jesus Christus kann und darf nie ein Krieg geführt werden. Die Gewaltfreiheit Jesu Christi ist der beste Garant des Friedens. Produktion und Besitz von Atomwaffen oder gar die Anwendung können dem Heilsplan Gottes nur widersprechen. Die Katastrophen von Hiroshima und Nagasaki erinnern uns daran, dass Kriege nur Elend bringen. Die Atommächte mögen auf ihr bedrohliches Wahnsinnskonzept verzichten - die Menschheit wird es ihnen danken.

 

Christoph Kardinal Schönborn
Erzbischof von Wien

Am vergangenen 28. Juli 2014 sind es genau 100 Jahre seit dem Ausbruch des 1. Weltkriegs. Er war die „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts. Alle Schrecken dieses blutigsten Jahrhunderts der Menschheitsgeschichte hatten ihre Wurzeln im sinnlosen Blutvergießen des 1. Weltkriegs. Der Kommunismus, der Nationalsozialismus, der 2. Weltkrieg, das unermessliche Leid letztlich bis zum Abwurf der beiden Atombomben in Hiroshima und Nagasaki 1945, all das waren die giftigen Früchte des 1. Weltkriegs.

Auch heute sind wir mit immer zahlreicheren Kriegsschauplätzen in vielen Ländern der Welt konfrontiert, die ein gefährliches Potential für die gesamte Menschheit bedeuten. Das wachsende Leid der Menschen in den aktuellen Krisenländern ist eine besondere Herausforderung an uns, uns aktiv für eine wirksame Friedenspolitik einzusetzen.

Karl Schiefermair
Oberkirchenrat Evangelische Kirche

Weiterhin muss es das Gedenken an die Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki geben.

Nicht etwa aus Gründen, dass in Entsetzen über die damalige Niedertracht der Menschheit nach-gedacht wird, sondern im Entsetzen darüber, dass weiterhin an den "Erfolg" atomarer Waffen geglaubt, an ihm gearbeitet und mit ihm getötet wird!

Kein Friede wird durch Gewalt erreicht - nicht von "oben", nicht von "unten".

Friede gibt es nur durch Gerechtigkeit - jede Waffe ist ein Gegenargument für den wirklichen Wunsch nach Frieden.

 

Dr. Alois Schwarz
Diözesanbischof, Kärnten

Unablässig erinnert die Wiener Friedensbewegung bzw. das Friedensbüro Wien seit den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts alljährlich zum Hiroshima-Tag an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki, „die ersten und einzigen Städte, gegen deren Bevölkerung Atomwaffen von den USA eingesetzt wurden, immer auch verbunden mit ganz konkreten und aktuellen Entwicklungen in der Frage der Atomwaffen(ab)rüstung“.

Die Kraft dieser notwendigen Erinnerung bleibt jedoch nicht beim unabwendbaren Gewesenen stehen, sondern führt zu einer „lebendigen Konfrontation mit der Gegenwart, um diese für eine sinnhafte Zukunft zu öffnen.“ Dazu gehört zunehmend auch das engagierte Auftreten gegen die weltweit verbreitete soziale Ungleichheit und gegen einen zügellosen Konsumismus, welche von einer entsprechenden Wirtschaft produziert und gefördert werden. Darauf weist auch Papst Franziskus in seinem Apostolischen Schreiben EVANGELII GAUDIUM (Rom, 24.11.2013, Nr. 60) hin mit den Worten:

„Die Mechanismen der augenblicklichen Wirtschaft fördern eine Anheizung des Konsums, aber es stellt sich heraus, dass der zügellose Konsumismus, gepaart mit der sozialen Ungleichheit das soziale Gefüge doppelt schädigt. Auf diese Weise erzeugt die soziale Ungleichheit früher oder später eine Gewalt, die der Rüstungswettlauf nicht löst, noch jemals lösen wird. Er dient nur dem Versuch, diejenigen zu täuschen, die größere Sicherheit fordern, als wüssten wir nicht, dass Waffen und gewaltsame Unterdrückung, anstatt Lösungen herbeizuführen, neue und schlimmere Konflikte schaffen“.

Diese kritischen Papstworte bekräftigen die jahrzehntelange Zusammenarbeit der christlichen Kirchen mit der Friedensbewegung Wien in der gemeinsamen Mitverantwortung und im unverzichtbaren Einsatz für Menschenwürde und Frieden. Deshalb bin ich dankbar für Ihr Erinnern, Gedenken, Mahnen und Ermutigen.

Ich wünsche dem diesjährigen Hiroshima-Tag wiederum große Teilnahme und Aufmerksamkeit.

 

Bischof Ludwig Schwarz SDB
Diözese Linz

Friede ist ein wertvolles Gut, ein Gut, welches unaufhörlich gefördert und beschützt werden muss. Dass für den Frieden zu wenig getan wird, zeigen uns die aktuellen großen Konfliktherde in Syrien, in der Ukraine, in Israel und Palästina.

Nach wie vor zählen zu den größten Bedrohungen unserer Welt die Anzahl der verfügbaren Atomwaffen, im zivilen Bereich nicht minder die unzähligen Atomkraftwerke. Wir müssen keine Schauergeschichten erfinden, es genügt ein Blick in die jüngere Vergangenheit, um sich die verheerenden Auswirkungen auf Menschen und ihre Lebenswelt vor Augen zu führen.

Ich bin dankbar, dass es Menschen wie Sie als Hiroshima-Gruppe Wien und Wiener Friedensbewegung gibt, die unermüdlich und engagiert für eine Welt ohne Atomwaffen, ohne AKWs und ohne Krieg eintreten. Aber es kann nicht Aufgabe einzelner Gruppen und Bewegungen allein sein. Als Christen, als Menschen generell sind wir aufgerufen, uns mit Ihnen zu solidarisieren. Friede ist ein gemeinsames Gut der ganzen Menschheit.

Papst Franziskus ruft uns allen zu: „Nie wieder Krieg!“ Denn Krieg bringt Krieg hervor, Gewalt schafft Gewalt!

Lernen wir endlich aus der Geschichte und lösen wir Konflikte am Verhandlungstisch, durch Begegnung und Dialog.

Und bedenken wir auch: Friede beginnt schon im Kleinen.

 

Kaplan Franz Sieder

Das jährliche Hiroshima-Gedenken ist mehr als dass wir am 6. August der Toten von Hiroshima- und Nagasaki gedenken. Das Gedenken soll den Menschen auch bewusst machen, dass das Damoklesschwert eines Atombombenabwurfs noch immer über der Menschheit schwebt. Wenn jetzt in Wien diplomatisch darum gerungen wird, dass der Iran nicht in den Besitz einer Atombombe kommt, dann frage ich mich, warum es keine internationalen Konferenzen gibt, die darum ringen alle Atombombenarsenale auf dieser Welt zu vernichten. Auch wenn der Friedensnobelpreisträger Obama vor seiner Wahl zum Präsidenten gesagt hat, dass er unsere Welt zu einer atomwaffenfreien Welt machen wird, so sehe ich bei ihm diesbezüglich kein ernsthaftes Bemühen. Durch die vorhandenen Atomwaffen befindet sich die Erde auf einem Kollisionskurs wie bei der Titanic. Die Spitzen des Eisbergs sind schon erkennbar. Auch wenn der sogenannte kalte Krieg etwas gemildert ist, ist der dritte und letzte Weltkrieg möglich, solange es Atomwaffen gibt. Die ganze Menschheit ist sterblich geworden. Wir befinden uns tatsächlich in einer Situation, wo es um das Überleben der gesamten Menschheit geht. Wenn ich mir nur vorstelle, dass so ein Verrückter wie der momentane Diktator von Nordkorea, der seine Verwandten einfach abschlachten lässt, im Besitz der Atombomben ist, dann habe ich große Angst. Ich stelle mir das nicht nur vor, sondern es ist tatsächlich im Besitz der Atombomben und kann jederzeit den Befehl zum Einsatz geben. Wir müssten uns über die Wirklichkeit viel mehr empören. Nicht nur Nordkorea und nicht nur Israel sollen ihre Atombomben vernichten, sondern alle Länder, die Atombomben besitzen, sollen sie vernichten. Der Druck und die Empörung von unten müssen stärker werden. Die Masse der Menschheit darf sich das nicht gefallen lassen, dass einige machtbesessene Politiker die ganze Menschheit in Geiselhaft nehmen. Ich würde mich auch nicht wohlfühlen, wenn ich in einem Haus leben würde, wo in jedem zweiten Zimmer geladene Waffen herumliegen und ein Sprengstoff, der das Haus jederzeit in die Luft jagen kann. Die Atomrüstung hat weltweit eine Eigendynamik entwickelt. Wir müssen dem Rad dieses militärisch-industriellen Komplexes in die Speichen greifen. Wir haben nicht Waffen, sondern Massenvernichtungsmittel. Wenn die Menschheit eine Zukunft haben möchte, gibt es keine Alternative zur Vernichtung aller Atomwaffen auf unserer Erde.

 

Mag Herwig Sturm
Bischof i.R., Evangelische Kirche

Vor 100 Jahren, Ausbruch des 1. Weltkrieges; verblendeter Wahnsinn mit tödlichem Ausgang für Millionen Menschen. Hass und Blindheit auch heute, mit tödlichem Ausgang für viel zu Viele.

Ich hoffe, dass die Weltgemeinschaft bessere Wege findet, Konflikte zu bewältigen, als Waffen zu verkaufen, Söldner zu bezahlen und verdeckte oder offene Kriege zu führen.

Sehr dankbar bin ich, dass es allerdings bereits durch Jahrzehnte gelungen ist, die große Vernichtung durch Atomwaffen zu verhindern. Ein großer Dank gebührt Euren Friedensaktivitäten, die an die Verantwortung jedes Einzelnen erinnern und die Hoffnung auf Einsicht und Vernunft nicht aufgeben.

Mögen Herrschaftsträume und Machtphantasien überwunden werden von der Dankbarkeit für unsere schöne Welt und der Freude an der Vielfalt der Menschen.

Univ.-Prof. Dr. Paul M. Zulehner

Die aktuellen Ereignisse in Syrien, Palästina, Libyen, in der Ukraine zeigen mit Erschrecken, dass der Krieg kein Mittel ist, um eine gerechte und friedvolle Welt zu bauen. Das alte Motto "Frieden schaffen ohne Waffen", und zwar nicht nur, aber vor allem ohne Atomwaffen, ist unumgänglich. Heute mehr denn je.

 

Grußbotschaft der Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida
zum Hiroshima-Gedenktag 2014

Heuer jähren sich am 6. August die Atombomben-Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki bereits zum 69. Mal. Viele Länder horten noch immer ein zerstörerisches Arsenal an tödlichen Atomwaffen. Die atomare Bedrohung ist auch im Jahr 2014 noch ein schreckliches Faktum, mit dem alles Leben auf der Erde mehrfach ausgelöscht werden könnte.

Manche Länder sind noch immer unbelehrbar, drohen offen oder versuchen bei internationalen politischen Krisen mit Atomwaffentests die Muskeln spielen zu lassen. Das sind gefährliche und unverantwortliche Versuche, Macht zu demonstrieren. Das verurteilen wir.

Rund um Europa gibt es Krisenherde wie den Nahen Osten, die Ukraine oder Nordafrika. Hier bedarf es weiterer internationaler Anstrengungen für friedliche Lösungen. Deshalb unterstützt die Gewerkschaft vida die Ziele der Friedensbewegung gegen Krieg, Gewalt und Atomwaffen.

Wenn so wie jedes Jahr am 6. August wieder tausende Menschen in Hiroshima zusammenkommen, um in Trauer und Gedenken an die vielen Opfern des ersten Atombombenabwurfs in einem Krieg zu mahnen, dann sind viele hunderttausende Menschen in der ganzen Welt mit ihnen und den Opfern solidarisch. Wir verstehen unser solidarisches Gedenken als Mahnung und Hoffnung zugleich: Es dürfen keine Bomben mehr fallen – es muss alles für den Frieden unternommen werden!

Als Freunde und Partner wünschen wir der Friedensbewegung bei ihrer Arbeit für eine friedlichere und humanere Welt viel Erfolg und Kraft!

 

Gottfried Winkler
Gf. Vorsitzender der Gewerkschaft vida

 

Wir danken der Gewerkschaft vida
für den Druck dieser Ausgabe des Informationsblattes
der Christinnen und Christen für die Friedensbewegung!!!

 

Termine & Infos

Lange Nacht der Kirchen:
An den Wahnsinn des Ersten Weltkrieges erinnern

100 Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkrieges gestaltete die ökumenische Aktionsgemeinschaft Christinnen und Christen für die Friedensbewegung im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen Lieder und Texte unter dem Motto „: Kriegsgeschrei und Totentanz“. Der Regisseur Dr. Andreas Kosek und Katharina Grabher vom teatro caprile lasen Texte aus dieser Zeit, zum Teil auch Kriegspredigten. Ernst Toman, der in der Friedensinitiative 22 aktiv ist, sang Lieder, die die Schrecken des Krieges deutlich machten.

Mit dieser Veranstaltung wollten die Christinnen und Christen für die Friedensbewegung an den Wahnsinn des Ersten Weltkriegs erinnern. Damals waren viele Menschen, darunter auch Pfarrer, Theologen u. Kirchenleitungen entweder vom Krieg begeistert oder sie fanden zumindest, dass es um eine gerechte Sache ging.

Es gab damals schon besonnene Stimmen, unter anderem der Pfarrer, Theologe, Universitätslehrer Charles Alphonse Witz-Oberlin. Er bezeichnete sich als Friedensfreund und wurde deshalb auch scharf angegriffen. Er war zwar Patriot, sah aber in seinem Friedensengagement und Patriotismus keinen Widerspruch, sondern eine Ergänzung:„...müssen wir uns als Friedensfreunde unsere Hauptaufgabe stets vor Augen halten. Und diese Hauptaufgabe besteht unstrittig darin, dass wir die Völker zum Frieden erziehen, für Friedensgedanken, Friedensbestrebungen zu gewinnen. Um dieses Ziel zu erreichen, genügt es nicht den Krieg als solchen schroff zu verwerfen, es muss uns vielmehr daran gelegen sein, die Erkenntnis zu verbreiten, die Überzeugung zu begründen, dass wir den Krieg, nicht etwa aus Selbstsucht, Furcht, Bequemlichkeit oder Standesrücksicht bekämpfen, sondern einzig und allein aus Rechtsgefühl und Vaterlandsliebe.“

„Heute, 100 Jahre später, sehen die Kirchen ihren Auftrag in Friedensarbeit: Krieg darf nicht sein, und kann auch nie gerecht sein“, betonte Mag. Thomas Hennefeld, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Christinnen und Christen für die Friedensbewegung. Die Christinnen und Christen für die Friedensbewegung unterstützen daher mit ihrer Arbeit die Friedensarbeit in den Kirchen und das Engagement der Friedensbewegung.

Friedensgottesdienst bei der Sommerakademie der Friedensburg Schlaining: Gewalt für den Frieden? Eine schwierige Frage für Christinnen und Christen

Unter dem Motto „Gewalt für den Frieden“ wurde bei der 31. Internationalen Sommerakademie des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung in Schlaining über den „Umgang mit der Rechtfertigung militärischer Intervention“ diskutiert.

Die Aktionsgemeinschaft Christinnen und Christen für die Friedensbewegung organisierte wie in den Vorjahren den Gottesdienst, bei dem Kaplan Franz Sieder die Predigt hielt. Kaplan Sieder ist Betriebsseelsorger in Amstetten und war lange Vorsitzender der ökumenischen Aktionsgemeinschaft.

„Es ist auf keinen Fall in Ordnung, wenn wir bei einem Genozid, wenn hunderttausende Menschen abgeschlachtet werden, nur Zuschauerinnen und Zuschauer spielen. Wir sollen dem Rad in die Speichen greifen und dem Töten Einhalt gebieten“, sagte Kaplan Sieder.

„Die Intervention soll aber ohne Hintergedanken sein. Wir sollen versuchen Frieden zu stiften durch Dialog, durch Mediation und auch durch die Strategie des gewaltlosen Widerstands. Militärischer Einsatz kann und darf immer nur ein allerletztes Mittel sein“, schloss Kaplan Franz Sieder.

 

Sozialakademie Kirche und Gewerkschaft
von 25. bis 27. August 2014 in Gaming

44 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Katholischen ArbeitnehmerInnenbewegung (KAB), Betriebsseelsorge und Gewerkschaft waren bei der diesjährigen Sommerakademie. Bei dieser dreitägigen Tagung geht es immer um Fragen und Probleme, die sowohl für die Kirche als auch für Arbeitswelt von großer Bedeutung sind.

Der Amstettner Betriebsseelsorger Franz Sieder hielt ein Referat zum Thema „Theologie der Arbeit“. Er sagte, dass es bei der Theologie der Arbeit um mehr geht als bei der Katholischen Soziallehre: “Bei der Theologie der Arbeit geht es vor allem darum, was Gott selbst zur Arbeit, Arbeitsbedingungen, Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit sagt.“

Der Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes Erich Foglar referierte zum sehr aktuellen Thema der Lohngerechtigkeit. Er hat die Ungerechtigkeit dargelegt, dass durch eine zu hohe Lohnsteuer die Arbeiterinnen und Arbeiter stillschweigend verarmen und an Kaufkraft verlieren.

Univ.-Prof. Dr. Erhard Glötzl, der Wirtschaftswissenschafter und Mathematiker zugleich ist, legte dar, dass die Billionen von Staatsschulden in den verschiedensten Ländern in ganz gleicher Höhe zu 100 Prozent als Guthaben bei den Reichen und Superreichen unserer Welt geparkt sind. Eine Vermögenssteuer als Umverteilung von Reich zu Arm wäre daher eine christliche Forderung und daher auch ein Gebot der Stunde. Er sagte auch, dass er Papst Franziskus bewundert, der die Ungerechtigkeiten unseres neoliberalen Wirtschaftssystems durchschaut hat und zur Umkehr aufruft.

Auch der niederösterreichische Präsident der Arbeiterkammer Markus Wieser hat der Veranstaltung einen Besuch abgestattet. Sein großes Anliegen ist, dass auch ältere Menschen noch am Arbeitsplatz unterkommen und dass die Lehrlingsausbildung und die gewerblichen Berufe wieder mehr Wertschätzung in der Gesellschaft bekommen.

Zur Sommerakademie gehört immer auch der Besuch eines Betriebes. Diesmal haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den größten Betrieb des Mostviertels, die Firma Umdasch in Amstetten besucht.

Am letzten Tag sprach die Bundesfrauenvorsitzende und Stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft PRO-GE Renate Anderl zum Thema „Arbeitsleid und Arbeitsfreude“. Nur wenige Menschen gehen mit Freude in die Arbeit. Viele werden durch den immer stärker werdenden Arbeitsdruck auch krank. Für die Menschen, die Fließband- und Akkordarbeit machen müssen, kann die Arbeit nur ein Mittel zum Geldverdienen sein. Sie sollte aber mehr sein. Sowohl die Kirche als auch die Gewerkschaft setzen sich für menschenwürdige Arbeitsbedingungen ein.

21. bis 27. Sep. 2014: Weltweite Aktionswoche für Frieden in Palästina und Israel

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) lädt Mitgliedskirchen und kirchliche Organisationen ein, an einer Aktionswoche für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel teilzunehmen. All diejenigen, die auf einen gerechten Frieden hoffen, sind eingeladen, friedliche Aktionen zu organisieren, um so ein gemeinsames internationales Zeugnis für den Frieden abzulegen.

Während der Weltweiten Aktionswoche für Frieden in Palästina und Israel werden Kirchen aus verschiedenen Ländern ein eindeutiges Signal an die politischen Entscheidungsträger, die Öffentlichkeit und die eigenen Gemeinden senden, dass ein Friedensabkommen, das die Rechte und die Zukunft beider Völker sichert, dringend notwendig ist. Die Teilnehmenden werden aufgefordert, ihre Aktivitäten mit Blick auf die folgenden Punkte zu planen:

Beten Sie mit einem besonderen Gebet aus Jerusalem für und mit den Kirchen in besetzten Gebieten;

Informieren Sie über Aktionen, die Frieden fördern und über Umstände, die dem entgegenwirken, zum Beispiel die Siedlungen in den besetzten Gebieten;

Setzen Sie sich gegenüber den politisch Verantwortlichen ein und weisen Sie auf ökumenische Grundsätze hin, die Frieden mit Gerechtigkeit fördern.

Die Teilnehmenden der Internationalen kirchlichen Aktionswoche sind aufgefordert, sich für Gerechtigkeit für die PalästinenserInnen einzusetzen, damit sowohl Israelis als auch PalästinenserInnen endlich in Frieden leben können. Mehr als 60 Jahren nach der Gründung des Staates Israel ist noch kein unabhängiger Staat Palästina entstanden, sondern die Tragödie des palästinensischen Volkes hat sich nur vertieft. Mehr als 40 Jahre sind vergangen seit die Besetzung Ost-Jerusalems, des Westjordanlandes und des Gazastreifens die Vorstellung von einem Land, in dem zwei Völkern friedlich zusammenleben, zunichte machten.

Dennoch kann der Traum des einen Volkes nicht auf Kosten des anderen verwirklicht werden. Es an der Zeit ist, dass Palästinenser und Israelis einen gerechten Frieden teilen, es an der Zeit ist, die Besetzung zu beenden, es Zeit ist für Gleichberechtigung, es an der Zeit ist, die verwundeten Seelen zu heilen.

Infos: http://www.oikoumene.org/de/press-centre/events/world-week-for-peace-in-palestine-israel

Kommission Israel – Palästina von Pax Christi Österreich, www.paxchristi.at

KAB Vesper


Die Vesper der Katholischen ArbeitnehmerInnenbewegung St. Pölten findet jeden letzten Sonntag im Monat um 20:00 Uhr im Jugendhaus Schacherhof in Seitenstetten (Bezirk Amstetten) statt

Pax Christi Tirol

Stammtisch im Haus der Begegnung, Innsbruck „Friede – Gerechtigkeit – Schöpfung“, jeweils am letzten Donnerstag im Monat um 19:00 Uhr

Weltfriedenstag in Innsbruck

So. 21.09.14 16:00 Uhr "Waffen nieder!" Innsbruck, Rennweg, beim Stadtcafé/ gegenüber Hofburg. Politik, Kultur, Musik u.a. mit Jussuf Windischer (Pax Christi), Boris Lechthaler (Solidarwerkstatt). Veranstaltet vom FriedensForum Innsbruck.

 

Die Friedensinitiative 22

trifft sich immer am zweiten Dienstag im Monat um 19:00 Uhr in der Donaucitykirche, 1220 Wien, Donaucitystr. 2, U1 Kaisermühlen-VIC:

Di., 14. Oktober, Nicht nur Kottan ermittelt – Spottgedichte von Helmut Zenker, Alles-leiwand-Lieder mit Ernst Toman, Bunter Abend für Ute Bock

Di., 11. November, „Und ich fürchte den Tod nicht“ Tondiaschau zum 70. Todestag der Feuerwehrleute und Widerstandskämpfer Plakholm und Zak

Di., 9. Dezember, Bericht über die Sommerakademie der Friedensburg Schlaining „Gewalt für den Frieden? Vom widersprüchlichen Umgang mit der Rechtfertigung humanitärer Intervention“, Alois Reisenbichler

 

Evangelische Akademie

Öffnet Türen und „suchet der Stadt Bestes“ - Evangelische Woche 2014

Im Rahmen der Evangelischen Woche 2014 wollen wir die Identität der Evangelischen über Pfarrgemeindegrenzen hinaus stärken, mit Menschen anderer Religionen und Konfessionen ins Gespräch kommen, sowie Menschen ohne Bekenntnis einladen

Programm und Infos: http://www.evang-akademie.at/

 

Wir sind Kirche

Do., 18 Sep., 19:00 Uhr, Kirchenreform: Strategien zur Verwirklichung“, Hans Peter Hurka, Pfarre St. Gertrud / Währing, Clubraum, Maynollogasse 3, 1180 Wien

Sa., 27. Sep., 11:00 Uhr, Außerord. Vollversammlung der Plattform „Wir sind Kirche“, Kolpinghaus Salzburg, Adolf Kolping-Str. 10.

Infos: http://www.wir-sind-kirche.at/

 

Pax Christi Wien

trifft sich wieder am Montag, 13. Oktober  2014 um 18:00 Uhr in der Alten Burse, 1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19 (U3 Stubentor). ACHTUNG NEUER TERMIN vom 29.09. auf 13. Oktober verschoben!!!

7. Int. Woche des Grundeinkommens:
Sozialen Zusammenhalt in Europa stärken

15. bis 21. Sep. 2014: Veranstaltungen in Österreich: Gaweinstal, Graz, Kapfenberg, Mödling, Steyr, Wien. Infos: www.grundeinkommen.at

Projekt „sozialwort 10+“

Zehn Jahre nach Erscheinen des Ökumenischen Sozialwortes arbeitet der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich mit seinen 16 Mitgliedskirchen am Projekt „sozialwort 10+“.

2. Dialogveranstaltung „sozialwort 10+“

Freitag, 10.10.2014, 14:00 – 19:00, Dialog mit Zivilgesellschaft, anderen Religionen und Anders-Denkenden zu den sozialen Herausforderungen, 10 Dialogrunden Cordatushaus, 4600 Wels, Martin-Luther-Platz 1

3. Dialogveranstaltung, Mittwoch, 3. Dez., 14.00 Uhr, voraussichtlich im Albert Schweitzer-Haus, 1090 Wien.

Aktuelle Infos und Termine: http://sozialwortzehnplus.org

 

Katholische Sozialakademie

Do., 25. Sep., 19:00, Vortrag und Präsentation des Buches „Innovation Armut“ mit Magdalena M. Holztrattner (ksoe), Pfarrzentrum Wr. Neudorf, 2351 Wiener Str. 15

Mi., 8. Okt. 2014, 19:30, Vortrag von Magdalena Holztrattner (ksoe) über das Apostolische Schreiben Evangelii Gaudium, Pfarre St. Josef zu Margareten, 1050 Wien, Schönbrunnerstraße 52

 

Gedenken an Victor Jara

Do., 11. Sep., Pablo Silva, chilenischer Liedermacher; Fr., 12. Sep., Luis Parra und Pacha Manca, jeweils 20:00 Uhr, Centro Once Stadtteilzentrum Simmering, 1110 Wien, Schneidergasse 15, U3 Zippererstraße

 

Hans Fischer 50 Jahre Priester

Die Pfarre Akkonplatz feiert im Rahmen des Kirtags am So., 14. Sep. 2014, das Goldene Priesterjubiläum von Hans Fischer: Feierlicher Gottesdienst um 10:00 Uhr, anschließend Buffet, Musik und gemütliches Beisammensein. 1150 Wien, Oeverseestr. 2c, U3 Johnstraße. Wir gratulieren!!!

40 Jahre Betriebsseelsorge Unteres Traisental

Sa., 20. Sep., 14:00 Uhr +GF+ Georg Fischer Automobilguss Ges. mbH., 3130 Herzogenburg, Wiener Str. 41 - 43

Friedens- und Neutralitätsaktion am So., 26. Oktober

der Wiener Friedensbewegung und des Österreichischen Friedensrates, 14:00 Uhr, 1010 Wien, Michaeler Platz

Buchpräsentation: Walter Sauer

Expeditionen ins afrikanische Österreich, Do., 23. Okt., 18:30 Uhr, Wien Museum, 1010 Karlsplatz (ACHTUNG: BEGINN um 18:30 Uhr und NICHT wie im Informationsblatt um 16:30)

Amstetten: Menschenrechte auf dem Prüfstand

Di., 11. Nov., 18:30 Uhr, Amnesty International Generalsekretär Heinz Patzelt, Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Arbeiterkammersaal, 3300 Wiener Straße 55.

ICAN: Konferenz gegen Atomwaffen in Wien

ICAN Civil Society Forum Vienna, Sa., 6. und So., 7. Dez., Do you have the courage to ban nuclear weapons? Infos in Englisch: http://www.icanw.org/

BITTE UM SPENDEN
an Konto IBAN AT47 2011 1000 0403 2675, BIC GIBAATWW
Aktionsgemeinschaft Christen f. d. Friedensbewegung
DANKE!

 

E-Mail: friedenschristinnen@gmx.at

pax.vienna@chello.at

 

Impressum: MedieninhaberIn, HerausgeberIn, VerlegerIn: Verein "Unterstützungsausschuss zur Förderung der Österreichischen Friedensbewegung", ZVR-Zahl 223988557, alle: 1170 Wien, Rosensteingasse 69/6. Gestaltung dieser Ausgabe: Andreas Pecha, Alois Reisenbichler, Manfred Sauer. Druck: Gewerkschaft vida, 1020 Wien, Johann Böhn Platz 1. Offenlegung nach § 25 Mediengesetz: EigentümerIn: 100 % Verein "Unterstützungsausschuss zur Förderung der Österreichischen Friedensbewegung". Blattlinie: Die Zeitung ist Organ des oben genannten Vereines. Sie tritt in ihren Artikeln für Frieden, Abrüstung, Völkerverständigung und soziale Gerechtigkeit ein. Diese Zeitschrift ist eine Plattform für den Dialog zu aktuellen Fragen der Friedenspolitik.

 

Das „Informationsblatt der Christinnen und Christen für die Friedensbewegung“ erscheint unter dem Zeitungstitel „Betrifft Frieden“ – Redaktion und Adressverwaltung bleiben eigenständig.

 

Wir danken der Gewerkschaft vida
für den Druck!!
!

 

 



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