2013-5 november 2013

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BETRIFFT FRIEDEN Nr. 6 / 2013

Informationsblatt

der Christinnen u. Christen für die Friedensbewegung
Nr. 5/2013

Liebe Friedensfreundin, lieber Friedensfreund,

das nächste Treffen findet am

Sonntag, dem 10. November 2013 um 14:30 Uhr in der Evangelischen Pfarrgemeinde HB,
1150 Wien, Schwegler Straße 39 (U3 „Schwegler Straße“) statt.

Fr. Karl Helmreich (Benediktiner, Stift Melk) spricht um 16:00 Uhr über seine Arbeit in der Gefängnisseelsorge: „Übersteigertes Sicherheitsdenken und das Elend der Ausgegrenzten, Gefangene und Angehaltene im Maßnahmenvollzug

 

Thomas Hennefeld
Wenn der Herr nicht das Haus baut ...

Predigt bei der Amtseinführung des Landessuperintendenten
am 20. Oktober 2013 in der Reformierten Kirche in Linz

Wenn nicht der HERR das Haus baut, mühen sich umsonst, die daran bauen (Psalm 127,1)

Dieser Glaube, dass Gott die Mitte ist, dass sich nicht die Welt um uns dreht, sondern sich alles um ihn bewegt, wie die Pla­neten um die Sonne, dieser Glaube führt geradeaus zum Han­deln in dieser Welt. Denn wenn einer Gott ist, der seine Ge­schöpfe liebt, bin ich gefordert, die Liebe, die in mich einge­pflanzt ist, weiterzugeben.

Es reden die gerne vom Christentum, die von den Inhalten nicht viel wissen wollen. Es fuchteln die mit christlichen Symbolen herum, die die christliche Botschaft verachten, es faseln die von der Nächstenliebe – und nicht nur im Wahlkampf – die beson­ders aggressiv gegenüber allem Unbekannten und Fremden eingestellt sind.

Dem einen Gott zu dienen, der in Jesus Christus Mensch ge­worden ist,  heißt den Menschen zu dienen, ganz unideologisch und in einer Form, die sich für Menschen am Rande der Gesell­schaft einsetzt und sich dabei nicht gegen eine andere Gruppe richtet.

Und genau das will auch Kirche sein: das Gebäude, die Organi­sation und die Gemeinschaft. Dafür steht sie. Nicht für eine feste Burg, nicht für Blut und Boden, nicht für ein kuscheliges Wellnesschristentum.

Auch wenn Gott einen Platz hat, in dem er angebetet wird, so ist es gleichzeitig der Gott, der keinen festen Ort hat, der selbst nicht in ein Bild zu fassen ist. Es ist der Gott, der sein Volk aus der Sklaverei in die Freiheit führte, der befreiende Gott, nicht der, der in steinernen Häusern zu Hause ist und sich vor ande­ren verschließt.

Dieser Gott ist ein Gott der Liebe und der Gerechtigkeit. Es ist schon verwunderlich, ja ein Kunststück, eine besondere Akro­batik, wie dieser Gott, der für Christen in Jesus seine menschli­che Gestalt angenommen hat, der in der Zeit seiner öffentlichen Verkündigung für Freund und Feind zum Ärgernis geworden ist, wie man diesen Gott so einfach einbauen konnte und kann in unser Leben, in kirchliche Strukturen stromlinienförmig zur Ge­sellschaft, im Einklang mit den Selbstzufriedenen und Gesät­tigten, wie man auch nur auf die Idee kommen kann, diesen Gott wie ein Siegesbanner vor sich herzutragen.

Gott und Vaterland, Gott und Heimat, Gott und christliches Abendland, das passt nicht zusammen mit dem, der die Mächti­gen vom Thron stürzt und die Niedrigen aufhebt, das passt nicht zusammen mit den Propheten, die den Reichtum und die Gier der Besitzenden geißeln und ihnen das Gericht ankündigen. Das passt auch nicht zusammen mit der Bergpredigt Jesu, die den Sanftmütigen und nicht den Gewalttätigen das Land ver­spricht.

Dem einen und ewigen Gott zu dienen, bedeutet, sich einzuset­zen für das Wohl der Mitmenschen, sich einzusetzen für Frie­den, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Dann kann ein Pfarrer oder eine Pfarrerin nicht sagen: Ich bin nur für das Seelenheil der Menschen da, die Politik muss ich anderen überlassen. Und die Gemeinde darf so eine Haltung auch nicht fordern. Ein Christ ist per se politisch, weil er in seinem Glauben auf andere Menschen bezogen ist, nicht nur auf Gott sondern auch auf seinen Mitmenschen. Die Bibel spricht vom Volk Got­tes, von der Gemeinschaft, nicht nur vom einzelnen.

Das Haus, das Gott baut, ist ein Haus, in dem die Fremden Aufnahme finden, die Zerschlagenen Trost finden, die Alleinge­lassenen Solidarität und die Schwachen eine Stimme, die für sie spricht.

Lange Zeit war Kirche vor allem da, um das Elend in der Welt zu lindern, aber nicht um bestehende Verhältnisse in Frage zu stellen. Jesus hat keine Gartenlaube gebaut, sondern hat sei­nen Zuhörerinnen das Reich Gottes verheißen, er, der selber keinen festen Ort, kein Haus gehabt hat, der unbehaust und als Fremdling durchs Land gezogen ist.

Und so muss auch die Kirche Jesu eine Kirche sein, die auch ein Stachel im Fleisch der Gesellschaft ist, die den Finger in die Wunde legen muss, wo Heuchelei und Unrecht geschehen. Aber nicht aus der Warte des Besserwissers sondern der Ge­meinschaft, die versucht in Liebe und Gerechtigkeit glaubwürdig das Evangelium zu verkündigen und zu leben.

Dietrich Bonhoeffer hat ein eindrückliches Bild verwendet für die Notwendigkeit der Einmischung. Wenn ein verrückter Autofah­rer auf dem Kurfürstendamm in Berlin wahllos Fußgänger nie­derfährt, dann reicht es nicht aus, die Verletzten zu verarzten sondern dann muss ich dem Rad in die Speichen fallen, ins Lenkrad greifen. Das gilt aber nicht nur für einen einzelnen Ty­rannen sondern auch für ein tyrannisches System, in dem we­nige Menschen über den Großteil an Besitz und Vermögen verfügen. Wir müssen dem Rad in die Speichen fallen, wenn Erde, Luft und Wasser so vergiftet werden, dass die Lebens­grundlagen für Millionen von Menschen zerstört werden. Wir müssen auch dem Rad in die Speichen fallen, wenn Häuser nicht dem Leben dienen, Schutz und Geborgenheit bieten, son­dern einzig und allein um Profit zu machen. Häuser nicht um Menschen ein zu Hause zu bieten sondern zur Bodenspekula­tion, die dazu führen kann, dass das Wohnen überhaupt uner­schwinglich wird und Mieten und Grundstückpreise in astrono­mische Höhen schießen. Schon die Propheten haben davor gewarnt. So lesen wir beim Propheten Micha: Sie reißen Äcker an sich und nehmen Häuser, wie sie’s gelüstet. So treiben sie Gewalt mit eines jeden Hause und mit eines jeden Erbe.

Dort werden Häuser gebaut, in denen Gott keinen Platz hat.

Das Haus der Kirche darf ein festes Haus sein, soll auch Schutz bieten, aber es soll vor allem eines sein, ein Haus, auf das Menschen mit Sehnsucht schauen und von dem sie sich Hilfe, Verständnis und Beistand erhoffen können.

Das ist es auch, was Menschen von Kirche erwarten sollen: Hilfe und Trost, gemeinsam Gehen hin auf das Reich Gottes, ein Reich, in dem Liebe und Gerechtigkeit nicht herrschen son­dern wachsen und von denen dieses Reich bestimmt ist, das Jesus in seinem Leben und Wirken so leidenschaftlich verkün­digt hat und das ihm schließlich das Leben kostete.

Und das geht ganz erdverbunden, ohne abzuheben, ohne ver­zückt in den Himmel oder aufs Kreuz zu starren, aber immer mit dem Gedanken und im Wissen, dass das Haus, die Stadt, die Gemeinschaft, die Gott nicht erbaut sondern andere Mächte zwar auch nicht umsonst sind, aber mit Sicherheit vergeblich und nicht bestehen können. Was besteht, ist das Werk, das von Gott durchdrungen ist und von seinem Geist durchweht wird, vom Geist der Auferstehung und des Lebens zum Wohl der Menschen, seiner ganzen Schöpfung und zur Ehre des einen und ewigen Gottes.

 

Franz Sieder
Die Stimme erheben gegen das Unrecht,
das täglich Millionen Menschen angetan wird

Dompfarrer Toni Faber und Kaplan Franz Sieder feierten gemeinsam am Dreifaltigkeitssonntag, 26. Mai 2013 im Stephansdom einen Friedensgottesdienst, bei dem Franz Sieder diese Predigt hielt.

Am Fest der Heiligsten Dreifaltigkeit wäre es angebracht über das Geheimnis der Dreifaltigkeit zu predigen. Da wir aber die­ses Geheimnis der immer göttlichen Einheit von Vater, Sohn und Heiliger Geist in seiner Tiefe nicht wirklich begreifen kön­nen, ist es sicher sinnvoller darüber nachzudenken, was der dreifaltige Gott von uns will – wozu er uns aufruft. Im heutigen Evangelium sagt uns Jesus: „Der Geist wird euch in die ganze Wahrheit einführen.“ Es stellt sich da für uns die Pilatus-Frage „Was ist Wahrheit?“ Was ist die zentrale Botschaft von Gott an uns Menschen? Niemand auf der Welt hat die Wahrheit für sich gepachtet – auch kein Papst und kein Bischof. Wir sind auf der Suche nach der Wahrheit und der Heilige Geist wird uns helfen, dass wir der Wahrheit näherkommen. Wenn Jesus einmal ge­sagt hat: „Ich bin die Wahrheit“ – dann werden wir in die Wahr­heit tiefer eindringen, wenn wir uns die Frage stellen: Was ist die Intention von Jesus? Um was ist es ihm wirklich gegangen und um was geht es ihm heute? Wir beten ja immer auch im „Vater unser“: „Dein Wille geschehe“

Der Theologe und Kurienkardinal  Walter Kaspar schreibt in ei­nem Buch folgendes: „Wenn ein Mensch, der die Evangelien überhaupt nicht kennt – wenn er sich daranmacht aus den Evangelien herauszusuchen und herauszufiltern, um was es diesen Jesus von Nazareth wirklich gegangen ist, dann ist es über alle Zweifel erhaben, dass es Jesus um das Werden des Reiches Gottes in unserer Welt gegangen ist. Dieses anbre­chende Reich Gottes ist die Sache Jesu schlechthin – es ist der rote Faden, der sich durch die Evangelien hindurch zieht. Kas­par sagt dann auch gleich, was Jesus unter Reich Gottes ver­standen hat. Er sagt: Im Verständnis von Jesus muss das Reich Gottes immer gesehen werden auf dem Hintergrund der großen Menschheitsfragen nach Gerechtigkeit, nach Frieden, nach Freiheit, nach einem sinnvollen und menschenwürdigen Leben für alle Menschen unserer Erde.

Das, was für Jesus das wichtigste ist, das muss auch für die Christinnen und Christen sowie für die Pastoral  seiner Kirche das wichtigste sein – nämlich der Einsatz für Friede und Ge­rechtigkeit. Die Kirche war zweifellos immer sehr stark in der Caritas, im Helfen von notleidenden Menschen, aber sie war eher schwach in der Gerechtigkeit. Bei der Gerechtigkeit geht es darum, Strukturen zu schaffen, wo Menschen nicht mehr unterdrückt und ausgebeutet werden, wo die Schere zwischen Arm und Reich nicht mehr auseinander geht – Strukturen, die es ermöglichen, dass alle Menschen auf unserer Erde men­schenwürdig leben können. Das Wort „Friede“ bekommt auch sehr oft in der Liturgie des Gottesdienstes vor und wir geben uns sogar gegenseitig den Friedensgruß. Friede im Verständnis von Jesus ist aber mehr als der Friede im eigenen Herzen und Friede in der Familie. Friede ist auch mehr als Nicht-Krieg. Wahrer Friede hängt auch sehr stark mit der Gerechtigkeit zu­sammen. In einem Psalm heißt es sogar: „Gerechtigkeit und Friede küssen sich.“ Im Verständnis der internationalen katholi­schen Friedensbewegung Pax Christi könnte Friede folgender­maßen definiert werden:  „Friede ist die fortschreitende Reali­sierung der demokratischen und sozialen Grundrechte aller Menschen.“

Ich freue mich, dass der neue Papst Franziskus I. in der Aus­richtung der Kirche auf diese Linie einschwenkt: Der Einsatz für die Gerechtigkeit und der Kampf gegen die Armut. Wenn wir nüchtern die Wirklichkeit unserer Welt sehn, dann sind wir aber von einem wirklichen Frieden und von wahrer Gerechtigkeit noch weit entfernt.

Wenn wir vom Einsatz für den Frieden sprechen, dann denken wir vorrangig an jene Länder, wo Krieg herrscht und wo täglich Menschen getötet werden – an Syrien, an den Israel-Palästina-Konflikt, an den Irak oder an die Kriege in Afrika. Das alles kann und darf uns nicht gleichgültig sein.

Ich möchte aber sagen, dass wir uns momentan in einem Kriegszustand befinden. Der Schweizer Sozialwissenschaftler Jean Ziegler sagt, dass alle fünf Sekunden auf unserer Welt ein Kind an Hunger stirbt. Ziegler sagt: „Diese Kinder sind nicht verhungert, sondern sie sind ermordet worden.“ Wenn diese Kinder ermordet werden, dann ist das Krieg – dann dürfen wir als Christinnen und Christen auch nicht Zuschauerinnen und Zuschauer spielen, sondern müssen diesem mörderischen Treiben ein Ende setzen. Als der Fernsehreporter Jean Ziegler fragte, wer der Mörder dieser Kinder ist, da hat er keinen Na­men genannt. Er sagte: „Das System ist der Mörder.“ Unser neoliberales Wirtschaftssystem ist der Mörder. Der Marktme­chanismus in diesem System reagiert nicht nur auf Geld – er entscheidet auch über Leben und Tod von Menschen. Wer in diesem Markt nichts einzubringen hat, der / die ist uninteres­sant, der / die bleibt draußen und der / die kann verrecken. Mil­lionen von Menschen in der Dritten Welt sterben auf den Schlachtfeldern des Kapitalismus. Er ist ein System, wo es um den Profit geht und nicht um den Menschen. Weltweit spielen wir auf einem schiefen Fußballfeld. Die Menschen in der südli­chen Hemisphäre müssen bergauf spielen – die reichen Länder spielen bergab. Wir in Österreich gehören zweifellos zu jenen, die bergab spielen.

Es ist die Aufgabe der Kirche, den Kapitalismus zu demaskieren und sein dämonisches und menschenverachtendes Treiben aufzuzeigen. Manche von Ihnen denken jetzt vielleicht: Wenn er den Kapitalismus so sehr ablehnt, dann plädiert er für den Kommunismus. Nein, ich bin nicht für den Kommunismus. Der Kommunismus, wie ihn die Oststaaten erlebt haben, ist schon deshalb hundertprozentig abzulehnen, weil er ein diktatorisches System ist. Jede Diktatur ist unchristlich und dem Geist Christi entgegenstehend. Eine Diktatur kann auch ohne Folterungen und ohne Hinrichtungen überhaupt nicht existieren. Wenn Dik­taturen zusammenbrechen, dann ist das immer ein Wachs­tumsschub des Reiches Gottes in unserer Welt. Als Alternative zum Kapitalismus brauchen wir eine Wirtschaft, die den Men­schen zum Ziel hat und nicht die Profitmaximierung. Wir brau­chen eine Politik, die über die Wirtschaft dominiert und nicht umgekehrt und als Christinnen und Christen müssen wir eine Politik fordern, die nicht eine Politik für die Reichen ist, sondern - so wie es der Papst fordert – immer eine klare Option für die Armen und die Schwachen der Gesellschaft hat. Es gibt keinen Frieden ohne Gerechtigkeit und es gibt keine Gerechtigkeit ohne Grundsatz der Gleichheit aller Menschen unserer Erde.

Dietrich Bonhoeffer, der im KZ ermordet wurde, sagte damals: „Ihr habt erst dann das Recht, in den Klöstern und Domen Cho­räle zu singen, wenn wir auch laut schreit gegen das Unrecht, dass den Juden angetan wird.“

Analog zu dieser Aussage möchte ich heute sagen: Ihr habt erst dann das Recht schöne und feierliche Liturgien im Dom zu fei­ern, wenn Ihr zugleich eure Stimme erhebt gegen das Unrecht, das täglich Millionen von Menschen auf unserer Welt angetan wird.

 

 

Termine & Infos

 

Projekt „sozialwort 10+“

Zehn Jahre nach Erscheinen des Ökumenischen Sozialwortes startet der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich mit sei­nen 16 Mitgliedskirchen das Projekt „sozialwort 10+“. Das Ökumenische Sozialwort (2003) als Kompass für die sozialen und gesellschaftlichen Herausforderungen bildet dafür die Grundlage.

Durch das Projekt „sozialwort 10+“ soll
· das Ökumenische Sozialwort in Erinnerung gerufen werden
· eine Relektüre und Evaluation der Inhalte in Hinblick auf aktu­elle Herausforderungen und die Frage der Gestaltung des not­wendigen gesellschaftlichen Wandels erfolgen

· ein ergebnisoffener Prozess angestoßen werden

Am Donnerstag, 28. November gibt es 14:30 Uhr eine Auf­taktveranstaltung für den Prozess „sozialwort 10+“ in der Do­naucitykirche, 1220 Wien, Donaucitystraße 2: Beispiele gelun­gener Umsetzung des Sozialwortes, Ökumenischer Gottes­dienst, Buchpräsentation „Gerechtigkeit in einer endlichen Welt. Ökologie – Wirtschaft – Ethik“

Infos: www.ksoe.at

Werte, Waffen, Wirtschaftsmacht
Wohin steuert die EU-Friedens- und Sicherheitspolitik?

Sex sells, GASP doesn´t. Schon auf nationaler Ebene gelten grundlegende außen- und sicherheitspolitische Fragen abseits der damit betrauten Community als eher „not sexy“. In der EU der 28 wird das Thema GASP (Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik) durch lähmende Uneinigkeit und mangelnde Transparenz für die breite Öffentlichkeit kaum attraktiver. Eine wachsende Anzahl von internationalen EU-Kriseneinsätzen vermengt sich mit der Verfolgung von Wirtschaftsinteressen und dem Vorantreiben nach außen gerichteter europäischer Werte. "Waffen, Werte, Wirtschaftsmacht" stellt dieses wichtige Thema aus unterschiedlicher Sicht dar – vom Bundesheer ebenso wie von FriedensforscherInnen und FriedensaktivistInnen. Das Buch erscheint im Dezember – rechtzeitig vor dem Gipfel der Europäischen Union zur Sicherheitspolitik. Roithner Thomas, Frank Johann, Huber Eva (Hg.): Werte, Waffen, Wirtschafts­macht. Wohin steuert die EU-Friedens- und Sicherheitspolitik? Lit-Verlag, Berlin – Wien, € 9,80.

Ökumenische Gottesdienste im Karl-Marx-Hof
finden jeweils um 10:00 Uhr in den Räumen des PensionistInnenclubs, Ein­gang Grinzinger Straße, Ecke Heiligenstädter Straße statt: Sonntag, 1. De­zember (Adventkranzweihe), Montag, 6. Jänner 2014 (Heilig Drei König), Sonntag,  9. Februar, 2. März, 6. April, 4. Mai, 1. Juni, 29. Juni.

KAB Vesper
Die Vesper der Katholischen ArbeitnehmerInnenbewegung St. Pölten findet jeden letzten Sonntag im Monat um 20:00 Uhr im Jugendhaus Schacherhof in Seitenstetten (Bezirk Amstetten) statt.

 

Pax Christi Tirol
Stammtisch
im Haus der Begegnung, Innsbruck „Friede – Gerechtigkeit – Schöpfung“, jeweils am letzten Donnerstag im Monat um 19:00 Uhr

 

Die Friedensinitiative 22

trifft sich immer am zweiten Dienstag im Monat um 19:00 Uhr in der Donauci­tykirche, 1220 Wien, Donaucitystr. 2, U1 Kaisermühlen-VIC:
Dienstag, 12. Nov., 19:00 Uhr, „Noch nicht zu alt, um mich zu empören“ Lie­der und Gedichte zum 25. Todestag von Erich Fried mit Ernst Toman
Dienstag, 10. Dez., 19:00 Uhr: Bericht über die Sommerakademie der Frie­densburg Schlaining:  Flucht und Migration – von Grenzen, Ängsten und Zu­kunftschancen“, Alois Reisenbichler

 

Wir sind Kirche

Donnerstagsgebet für Reformen in der Katholischen Kirche: Do., 7. Nov., 19:15 Uhr, Donaucitykirche, 1220 Donaucitystraße 2, und  Do., 28. Nov.,  20:00 Uhr, Pfarrzentrum Hütteldorf, 1140 Hüttelbergstraße 1a

Lainzer Kreis, So., 17. Nov., 15:00 Uhr, MMag.a Dr. Andrea Taschl-Erber, Bibel in gerechter Sprache, Kardinal-König-Haus, 1130 Wien, Kardinal-König-Platz 3 (Lainzer Straße 138)

Bibelgespräch, Di., 10. Dez., 19:00 Uhr, Dr. Heinrich Bica, War Judas ein Verräter? Pfarre St. Gertrud, Unterkirche, 1180 Wien, Währinger Straße 95

 

Abschiedsbriefe aus dem Gefängnis

Fr.,  8. November, 19:00 Uhr: Wiener Vorstadttheater zu Gast in der Zwingli­kirche, 1150 Wien, Schweglerstr. 39: "Außer dem Leben können sie Dir ja nichts nehmen" - Lesung aus dem Briefwechsel von Helmuth James und Freya von Moltke "Abschiedsbriefe Gefängnis Tegel September 1944 bis Januar 1945" Es lesen Inge Bauböck und Wolfgang Hübsch, Musik: Lenka Kilic, Dramaturgie: Margaretha Neufeld

 

Kritische Literaturtage KRILIT

finden vom Fr. 8.bis So., 11. November in der Brunnenpassage, 1160 Wien, Brunnengasse 71 Yppenplatz statt.

Freitag und Samstag 13:00 Uhr bis 20:00 Uhr, Sonntag 13:00 Uhr – 17:00 Uhr, Lesungen Diskussion in Fania, Yppenplatz 1, und AU Brunnengasse 76

Es gibt wieder einen Friedensstand. Infos: www.krilit.at

 

Bedingungsloses Grundeinkommen

Dienstag, 19. Nov., 19.30 Uhr, Den Sozialstaat neu denken – bedingungslo­ses Grundeinkommen. Vortrag aus theologischer Sicht von Markus Schlagnitweit, Pfarrsaal Amstetten St. Stephan, 3300 Amstetten Kircheng. 16

 

Univ. Prof. Dr. Anton Pelinka

spricht zum Thema „Wie groß muss die Distanz zwischen Religion und Politik sein?“ am Do., 12. Dezember um 19:30 Uhr im Arbeitskammersaal Amstetten, 3300 Wiener Straße 55

 

3. Reichtumskonferenz

„Wer das Gold hat, macht die Regeln“ - Mittwoch, 27. Nov., 09:00 Uhr, AK- Bildungszentrum, 1040 Wien, Theresia­numgasse 16-18, Infos www.ksoe.at

 

Evangelische Akademie
 

Mi., 4. Dez.,. 18:30 Uhr Christlich-Marxistischer Arbeitskreis,

Di., 10. Dez. 19:00 Uhr: Politisches Streitgespräch: Neues Parlament und alte Politik?, mit VertreterInnen der Parteien und Anton Pelinka.

Albert Schweitzer-Haus, 1090  Wien, Schwarzspa­nierstraße 13

 

SADOCC

Mi., 6. Nov., 16:00 Uhr, Feierstunde aus Anlaß des 5. Todestages von Miriam Makeba, mit Botschafter Xolisa Mabhongo, Bezirksvorsteher Norbert Scheed, Lydia Dyk (SADOCC), 1220 Miriam Makeba-Gasse (open air), Schnellbahn bis Erzherzog Karl-Straße, U2 bis Hardegggasse

Do., 21. Nov., 20:30 Uhr, Roots Music from Southern Africa, Insingizi, Jeys Marabini, Brazama feat Chornissen, & Nobuntu, Reigen, 1140, Hadikgasse 62

Dlo., 28. Nov., 19:00 Uhr, Gerald Henzinger, 166 Wochen Mosambik, VHS Urania, 1010 Uraniastraße 1

 

St. Kapistran Chor

Samstag, 9. Nov., 15:30 Uhr, Konzertcafe, Wien 20, Forsthausgasse 2 (Auto­bus 11A)

 

Pax Christi Wien

trifft sich wieder am Montag, 18. November 2013 um 18:00 Uhr in der Alten Burse, 1010  Wien, Sonnenfelsgasse 19 (U3 Stubentor).

 

Solidar-Werkstatt

Sa,  9. Nov., 11:00 Uhr Vollversammlung der Solidar-Werkstatt Österreich, 20:00 Uhr 20-Jahre-Fest der Solidar-Werkstatt, Amerlinghaus, 1070  Stift­gasse 8.

Vortrag „Die Rolle Frankreichs in der EU – Partner Deutschlands oder Be­fehlsempfänger Brüssels/Berlins, Pierre Lévy (Chefredakteur der französi­schen Zeitschrift Le Nouveau Bastille-République-Nations)
Mo., 11. Nov., 19:00 Uhr Amerlingshaus, 1070 Stiftgasse 8,
Di., 12. Nov., 19:00 Uhr, Dorf TV Studio, Linz, Hauptplatz

Infos: www.werkstatt.or.at

 

Vorarlberger Termine

Fr., 8. Nov. 2013, 19:30 Uhr,  „Dass wir in Bregenz waren, darüber haben wir geschwiegen…“ ZwangsarbeiterInnen 1939 – 1945 im Raum Bregenz, Theater KOSMOS Bregenz, Eintritt Euro 7,--

Di., 12. Nov. 2013, 19.30 Uhr, Wie aus Nachbarn Feinde werden, Historiker Meinrad Pichler spricht im Gedenken an die Novemberpogrome 1938, Evangelischer Gemeindesaal Bregenz, Kosmus-Jenny-Straße

 

Internationaler Versöhnungsbund

15. – 17. November, 100 Jahre Arbeit für den Frieden, 100 Jahre Internatio­naler Versöhnungsbund, Dreijahrestagung des Internationalen Versöhnungs­bundes, österreichischer Zweig, Kolpinghaus, Althanstr. 51, 1090 Wien:

Freitag, 15. Nov., 18:00 Uhr, Hildegard Goss-Mayr und Norbert Mayr: Der Blick zurück, der Internationale Versöhnungsbund im Wandel der Zeit

Samstag, 16. Nov, 9:00 Uhr Friedensarbeit gestern, heute, morgen, Impulse von ZeitzeugInnen, Nachmittag Workshops und Mitgliederversamlung, abends Party, So., 17.-Nov., 09:30 Workshops, 12:00 Uhr Spiritueller Ausklang

 

Sa., 23. 11.: Religion – Hindernis für den Frieden, oder ….?

Beiträge von Religionen zum israelisch-palästinensischen Konflikt und seiner gewaltfreien Bearbeitung

Informations- und Vernetzungstreffen (10:00 Uhr – 17:00 Uhr)) und Podium­diskussion (18:30 Uhr) mit Marc Ellis (jüdischer Theologe, USA), Mustafa Abu Sway (muslimischer Theologe, Jerusalem), Martha Tonsern (KAIROS Palestine, Bethlehem), Josef Windischer (EAPPI Österreich, Pax Christi)

Albert Schweitzer-Haus, 1090 Wien, Schwarzspanierstraße 13

 

E-Mail: friedenschristinnen@gmx.at  pax.vienna@chello.at

 

BITTE UM SPENDEN

an Konto IBAN AT47 2011 1000 0403 2675,

BIC GIBAATWW

Aktionsgemeinschaft Christen f. d. Friedensbewegung

DANKE!

 

 

Impressum: MedieninhaberIn, HerausgeberIn, VerlegerIn: Verein "Unterstützungsaus­schuss zur Förderung der Österreichischen Friedensbewegung", ZVR-Zahl 223988557, alle: 1170 Wien, Ro­sensteingasse 69/6. Gestaltung dieser Ausgabe: Andreas Pecha, Alois Reisenbichler. Eigendruck. Offenlegung nach § 25 Mediengesetz: EigentümerIn: 100 % Verein "Unterstützungsausschuss zur Förderung der Österreichischen Friedens­bewegung". Blattlinie: Die Zeitung ist Organ des oben ge­nannten Vereines. Sie tritt in ihren Artikeln für Frieden, Abrüstung, Völkerverständigung und soziale Gerechtigkeit ein. Diese Zeitschrift ist eine Plattform für den Dialog zu aktuellen Fragen der Frie­dens­politik.

Das „Informationsblatt der Christinnen und Christen für die Friedens­bewegung“ er­scheint unter dem Zeitungstitel „Betrifft Frieden“ – Re­daktion und Adressverwaltung bleiben eigenständig.

 



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