2014-4-November 2014

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BETRIFFT FRIEDEN Nr. 6 / 2014

Informationsblatt der Christinnen u. Christen
für die Friedensbewegung - Nr. 4/2014

Liebe Friedensfreundin, lieber Friedensfreund,

das nächste Treffen findet am

  Sonntag, dem 16. November 2014 in der Evang. Pfarrgemeinde H.B. Wien-West,
1150 Wien, Schwegler Straße 39 (U3 „Schwegler Straße“) statt.

Das Treffen beginnt um 14:30 Uhr.

Johannes Voggenhuber spricht um 16:00 Uhr über „US-Globalstrategie unter Präsident Obama“ Johannes Voggenhuber war Abgeordneter der Grünen zum Europäischen Parlament und Mitglied des Europäischen Verfassungskonvents.

 

Aus dem Inhalt:
Johannes Voggenhuber, Diese Krise hat der Westen ausgelöst
Kaplan Franz Sieder, Ohne Gerechtigkeit gibt es keinen Frieden
Manfred Sauer, Drohnen im zivilen und militärischen Einsatz
Ökumenischer Rat setzt Friedensbemühungen im Heiligen Land fort
Landessuperintendent Hennefeld, Kritik am neuen Islamgesetz
Pax Christi: Entwurf zu Islamgesetz gleicht "Generalverdacht"
Bischof Kräutler zu Brasilien-Wahl: Politik der Straßenwalze geht weiter
Friedensbewegung zum 26. Oktober: Ja zum Sparen beim Bundesheer
Pater Klaus Zarzer, ein neuer pfingstlicher Geist der Geschwisterlichkeit
Termine & Infos

 

 

 

Johannes Voggenhuber
"Diese Krise hat der Westen ausgelöst"
Der ehemalige grüne Europapolitiker Johannes Voggenhuber kritisiert die Rolle von USA und EU im Ukraine-Konflikt scharf.

"Wiener Zeitung": Herr Voggenhuber, der blutige Konflikt in der Uk­raine hat in Europa alte Ängste wieder wachgerufen. Befinden wir uns bereits in einem neuen Kalten Krieg?

Johannes Voggenhuber: Ich weiß gar nicht, wo Sie das Wort "kalt" hernehmen. Wir haben Krieg in Europa, einen unnötigen und höchst gefährlichen Krieg, der auf beiden Seiten von einer Propaganda­schlacht begleitet wird, mit zwei Geschichten, die aus völlig verschiede­nen Welten zu stammen scheinen. Hundert Jahre nach Beginn des Ersten und 75 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges herrscht eine Stimmung in Europa, als befände man sich in einer Zeit­maschine. Da werden Feindbilder wachgerufen, die mit der Realität nichts zu tun haben, da wird eine Kriegsstimmung geschürt, da gibt es eine Einheitsfront in den europäischen Medien wie vor dem Ersten Weltkrieg. Es handelt sich um eine brandgefährliche Situation, es müsste eigentlich ein Schock durch Europa gehen.

Wer hat diese Krise Ihrer Ansicht nach ausgelöst?

Diese Konfrontation hat der Westen ausgelöst, haben die geostrategi­schen Ambitionen von USA und Nato ausgelöst, für die sich eine ohnmächtige Europäische Union, deren Außenpolitik nicht existent ist, als Vehikel zur Verfügung gestellt hat. 1991, in der Zeit des Zusam­menbruchs der Sowjetunion, hat Michail Gorbatschow eine Rede vor der UNO gehalten. Das "Time Magazine" nannte sie "Die visionärste Rede seit Roosevelt". Gorbatschow hat damals eine umfassende Ko­operation auf allen Gebieten angeboten. Er sagte: Jetzt sind wir zum ersten Mal in der Geschichte in der Lage, jedes Problem in der Welt gemeinsam zu lösen. Der Westen hat dieses Angebot ausgeschlagen. Und viele Angebote danach.

Warum?

Weil in den USA eine Meinung vorherrscht, die in etwa so lautet: Wir haben mit dem Kalten Krieg so etwas wie den Dritten Weltkrieg ge­wonnen, es steht uns jetzt zu, das ehemalige Vorfeld der Sowjetunion in unseren Herrschaftsbereich überzuführen. Das ist kein Geheimnis, darüber wird zwar nicht in Europa, wohl aber in den USA breit disku­tiert. Zbigniew Brzezinski, der führende geostrategische Kopf der USA, hat alle Ziele der USA in Bezug auf Russland ausführlich darge­stellt: eindämmen, destabilisieren und umzingeln. Und das passiert auch seit 1991, obwohl die Nichterweiterung der Nato als Preis für die deutsche Wiedervereinigung akzeptiert wurde.

Aber war diese russische Hoffnung auf Nichterweiterung nicht auch eine große Illusion? Die osteuropäischen Staaten an Russlands Gren­zen haben ja - vorsichtig formuliert - mit Moskau historisch nicht ge­rade die besten Erfahrungen gemacht. Ist die Erweiterung der Nato in dieser Situation nicht eine zwangsläufige Entwicklung?

Das Sicherheitsbedürfnis der Osteuropäer kann ich gut verstehen. Dennoch: Einer der größten Fehler, die gemacht wurden, war, die Staaten Ostmitteleuropas zuerst in die Nato und dann erst in die EU aufzunehmen. Das war eine Ursünde. Sie hat befördert, dass diese Staaten, die noch kein Vertrauen in Europa aufgebaut hatten, verfrüht in den US-Einflussbereich gerieten. In Kiew wurde in dem aktuellen Konflikt dann die ukrainische Demokratiebewegung unterwandert und instrumentalisiert bis hin zu bezahlten Demonstranten, militärischen Beratern bis in höchste Stellen und einem durch Kiew spazierenden CIA-Chef, der die Politik dort ausgehandelt hat. Und einer offenen Zu­sammenarbeit mit Rechtsextremen.

Selbst wenn dem so sein sollte: In der Ukraine gibt es in weiten Teilen der Bevölkerung aber auch den starken Wunsch nach einer Anbin­dung an Europa.

Ja, es gibt offensichtlich eine Mehrheit für eine Westorientierung in der Ukraine - dieses aber, das darf nicht vergessen werden, in einem ge­spaltenen Land. Ich glaube sogar, dass auch die russischsprachige Ostukraine diese Westorientierung befürworten hätte können - wenn sie nicht verknüpft worden wäre mit einer Absage an eine Zusammen­arbeit mit der Freihandelszone Russlands und mit der im Assoziie­rungsabkommen festgeschriebenen militärischen Kooperationsver­pflichtung. Die Mehrheit für die Westannäherung ist in einem gespal­tenen Land nicht ausreichend, hier müsste man einen Konsens zwi­schen den Landesteilen herstellen. Stattdessen hat der Westen die Spaltung vertieft: Die offene Anstachelung der Demonstranten auf dem Maidan - die westlichen Politiker gaben sich auf der dortigen Bühne ja das Mikrofon in die Hand - war ein völkerrechtswidriger Akt der Einmischung, den sich kein westlicher Staat bieten lassen würde.

Was wollen die USA mit der von Ihnen geschilderten Politik eigentlich erreichen?

Erstens, den Zangengriff um Russland zu schließen. Ohne die Ukra­ine ist Russland nicht zu verteidigen, eine Nato-Anbindung Kiews ist für Moskau eine eminente Bedrohung. Das zweite Ziel ist, Europa an jeder weiteren politischen Einigung und damit Emanzipation zu hin­dern, es wieder in die Nato, in seine Nachkriegsordnung und unter die Hegemonie der USA zurückzuzwingen.

Warum ist denn Russland ohne die Ukraine nicht zu verteidigen?

Die Ukraine bildet im Ernstfall - wenn sie an die Nato angebunden ist - ein riesiges Aufmarschgebiet direkt an der 2300 Kilometer langen rus­sischen Grenze. Da gäbe es für Russland kaum eine Verteidigung. Es gibt für diesen geostrategischen Coup einen Parallelfall: die Kuba-Krise im Jahr 1962. Damals hatte die UdSSR versucht, mit den USA dasselbe böse Spiel zu spielen, das heute Washington gegen Russ­land spielt. Es wurden Raketen nahe der US-Grenze stationiert, bei einem nuklearen Ernstfall hätte sich für die USA die Vorwarnzeit auf eine Minute reduziert. Heute postiert man Radars und Raketen dicht an Russlands Grenzen.

Johannes Voggenhuber (64) gilt als einer der profiliertesten Europapolitiker Österreichs. Der langjäh­rige Abgeordnete der Grünen war über eine Salzburger Bürgerinitiative in die Politik gekommen. Er hatte sich während seiner 14-jährigen Tätigkeit als Europaparlamentarier (1995-2009) breiten Res­pekt erarbeitet. Voggenhuber war 2003 Mitglied des Konvents über eine Europäische Verfassung. Er veröffentlichte verschiedene Publikationen zur europäischen Integration, Urbanistik und Demokratie. 2010 erschien eine Sammlung ausgewählter Reden und Artikel unter dem Titel "Res publica. Reden gegen die Schwerkraft". 

Gerhard Lechner, Wiener Zeitung, 18. 9. 2014

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europaeische_union/661468_Diese-Krise-hat-der-Westen-ausgeloest.html

 

Kaplan Franz Sieder
Ohne Gerechtigkeit gibt es keinen wahrhaften Frieden
Predigt zum Weltfriedenstag, 21. September 2014 in der Donaucitykirche

Auf der ganzen Welt wird heute am 21. September der Weltfriedens­tag begangen. Die UNO hat diesen Weltfriedenstag eingeführt. Die Menschen auf der ganzen Welt sollen an diesem Tag nachdenken, was sie tun können, um unsere Welt zu einer Welt des Friedens zu machen. Die Kirche ruft die Christinnen und Christen auf, für den Frie­den zu beten. Papst Franziskus hat vor einer Woche in Norditalien auf dem Gebiet, wo die Isonzo-Schlachten des Ersten Weltkrieges statt­gefunden haben, eine Rede gehalten. In dieser Rede hat er immer wieder die Gewissensfrage gestellt: „Was geht das mich an?“ Er hat diese Frage in Verbindung gebracht mit Kain in der Bibel, der sagt: „Bin ich der Hüter meines Bruders?“ Ich möchte diese Frage konkret an uns alle stellen: Geht uns das, was momentan in Syrien, im Irak, in der Ukraine, in Gaza geschieht – geht uns das etwas an?

Sie würden wahrscheinlich sofort antworten: Ich sitze nicht an den Schalthebeln der Macht. Ich kann da gar nichts bewirken. Das einzige, was ich tun kann, ist zu beten und Gott zu bitten, dass er diesem Trei­ben ein Ende setzt und den Frieden herbeiführt. Ist nicht aber Gott ohnehin für den Frieden? Wozu braucht er dann unser Gebet? Will Gott vielleicht sogar durch die Geißel des Krieges Menschen bestra­fen? Manche Menschen glauben das.

Der Münchner Filmregisseur Herbert Achternbusch sagt: „Wer beim verheerenden Zustand dieser Welt noch an Gott glaubt, der ist ein Ferkel.“ Hier liegt Herr Achternbusch völlig falsch. Gott will nicht die Kriege – Gott will den Frieden für alle Menschen und für alle Zeiten. Jesus hat die Friedensstifterinnen und Friedensstifter seliggepriesen. Er sagte: Selig die Friedensstifterinnen und Friedensstifter, sie werden Söhne und Töchter Gottes genannt werden. Wenn Gott bei den Krie­gen und Konflikten nicht im Spiel ist, wer ist dann der Verursacher der Kriege? Es ist berechtigt, diese Frage zu stellen.

Die Schriftstellerin Christa Wolf sagte: Beim Gedenken an die Kriege, wie wir es in diesen Jahr bei 100 Jahre Beginn des Ersten Weltkrieges tun, ist es wichtiger, als den Focus auf den Krieg selbst zu legen, der Blick auf den Vorkrieg zu legen. Jeder Krieg hat einen Vorkrieg und in diesem Blick auf dem Vorkrieg sehen wir auch die Verursacher des Krieges. Sehr vereinfacht könnten wir sagen, dass der Verursacher des Zweiten Weltkrieges Adolf Hitler war. Diese Antwort wäre aber sehr primitiv. Dem Hitler wurde durch Armut und Ungerechtigkeit der Boden für diesen Krieg bereitet. Gerechtigkeit und Frieden hängen daher zutiefst zusammen. In einem Psalm heißt es sogar: „Gerechtig­keit und Frieden küssen sich.“

Papst Franziskus hat in seiner Isonzo-Rede vorige Woche auch vom beginnenden Dritten Weltkrieg gesprochen. Die Zeichen eines Vor­krieges für einen Dritten Weltkrieg bestehen für mich nicht vorrangig in den momentanen Konflikten im Irak, in Syrien und in der Ukraine. Sie bestehen für mich in der ständigen atomaren Bedrohung der Mensch­heit und in der weltweit immer mehr wachsenden Armut – in der Tat­sache, dass die Kluft zwischen Arm und Reich immer mehr auseinan­der geht. Nur wenige Meter von dieser Kirche entfernt, steht das UNO-Gebäude. Dieses Gebäude ist ein Weltzentrum der Vereinten Natio­nen, wo die Verantwortung der UNO für die Atomkraft und die Nicht-Weiterverbreitung von Atomwaffen angesiedelt. In Wien gibt es jedes Jahr am 6. August am Stephansplatz ein Hiroshima-Gedenken. Seit Hiroshima ist nicht nur der einzige Mensch sterblich, sondern die ge­samte Menschheit ist sterblich geworden. Ein Atomkrieg würde alles Leben auf unserer Erde vernichten. Kardinal König hat einmal gesagt: „Durch die Existenz der Atomwaffen sitzen wir weltweit ständig auf ei­nem Pulverfass, das jederzeit explodieren kann.“ Ich frage mich, warum wir uns als Christinnen und Christen nicht mehr empören, dass die Atommächte die ganze Welt in Geiselhaft halten. Wir sprechen immer vom Friedensprojekt Europa. Ich finde das eine Verlogenheit, solange zwei europäische Länder noch immer ihre Atomwaffen besit­zen. Wenn in Ihrer Wohnung ständig hochexplosiver Sprengstoff ge­lagert wäre, dann würden Sie sich auch nicht wohl fühlen. Alle Atom­waffen auf unserer Erde gehören vernichtet.

Es gilt aber nicht nur die Atomwaffe zu vernichten. In der Bibel gibt es die Vision, dass Schwerter zu Pflugscharen umgeschmiedet werden. Die Rüstungsindustrie, die für viele nur ein lukratives Geschäft ist, soll eingedämmt werden. Die Menschen müssen lernen, Konflikte mit Worten zu lösen und nicht mit Waffen. Martin Buber sagt: „Der primi­tive Krieg beginnt immer dort, wo die Sprache aufhört.“ Auch eine Aug um Aug und Zahn um Zahn Politik kann zu keinem wirklichen Frieden führen. Im Friedensprozess spielt auch die Feindesliebe, wie sie Jesus in der Bergpredigt gepredigt hat, eine wichtige Rolle. Wahrer Frie­den ist erst dann möglich, wenn die Menschen nicht nur die Leiden des eigenen Volkes in Betracht ziehen, sondern wenn sie auch eine Sensibilität haben für die Leiden des Feindes.

Das zweite, das ich für eine ganz große Gefahr für einen Dritten Welt­krieg benennen möchte, ist die immer steigende Armut in unserer Welt. Ich habe daher auch als Evangelium für diesen Gottesdienst das Gleichnis vom reichen Prasser und vom armen Lazarus ausgewählt. Millionen, wenn nicht Milliarden Menschen auf unserer Welt können nur von Brosamen leben, die vom Tisch des reichen Prassers her­unterfallen. Obwohl es auch bei uns in Österreich viele Arme gibt und die Armut wächst, gehören wir in Österreich eher zu den Prassern der Welt. Weltweit spielen wir auf einem schiefen Fußballfeld. Die einen müssen bergauf spielen und die anderen spielen bergab. Wir als eines der reichsten Länder der Welt gehören zu denen, die bergab spielen. Gerechtigkeit wäre dann vorhanden, wenn alle Menschen der Erde auf einer ebenen Fläche spielen könnten. Das ist aber nicht möglich, solange es das neoliberale Wirtschaftssystem auf unserer Welt gibt. Der Motor dieses Systems ist der Egoismus und das Ziel dieses Sys­tems ist die Profitmaximierung. Es gibt daher auf dieser Welt eine kleine Elite mit unvorstellbarem Reichtum und die Masse der Men­schen verarmt immer mehr und wird auch immer mehr versklavt. Auf die Dauer werden sich dann die Menschen auch mit Recht nicht mehr gefallen lassen, dass einige, die Macht und Geld haben, über die Menschheit herrschen und sie in Geißelhaft halten. Diese Situation haben wir zumindest so lange als die Wirtschaft die Politik dominiert und nicht umgekehrt. Der große Theologe Karl Rahner sagte: „Wir sind reich, weil die anderen arm sind, weil die weltweiten Wirtschafts­strukturen ungerechterweise so sind, dass sie uns immer reicher und die Menschen in der südlichen Hemisphäre unsere Welt immer ärmer machen. Wir stehlen zwar nicht persönlich, aber wir nehmen teil an einem kollektiven Diebstahl.“  Das kapitalistische Wirtschaftssystem regelt nicht  nur die Preise auf dem Markt, es entscheidet auch über Leben und Tod von Millionen Menschen.  Eigentlich ist der Dritte Weltkrieg schon im Gange, weil Millionen Menschen auf den Schlachtfeldern des Kapitalismus sterben. Der Sozialwissenschaftler Jean Ziegler sagt: „Die Kinder, die in der Dritten Welt an Hunger ster­ben, sind nicht verhungert,  sondern sie sind ermordet worden.“ Ich bin froh, dass der jetzige Papst Franziskus diese Ungerechtigkeiten durchschaut und sie auch öffentlich geißelt, wenn er sagt, dass diese Wirtschaft tötet und dass die Menschen wie Müll entsorgt werden. Was mich traurig macht, dass bei dieser Geißelung die meisten Bi­schöfe und die meisten Priester in ihrer Verkündigung nicht mitziehen, sondern stumm bleiben. In der Urkirche waren die Bischöfe mutiger. Der Heilige Ambrosius, einer der vier großen Kirchenlehrer, sagte schon im 4. Jahrhundert. „Es ist nicht dein Gut, mit dem du dich den Armen gegenübergroßzügig erweist. Du gibst ihnen nur zurück, was ihnen gehört und was zur allgemeinen Nutzung aller bestimmt ist. Diese Erde ist für alle da – nicht nur für die Reichen.“ Alle Menschen dieser Erde haben ein Recht auf ein menschenwürdiges und gutes Leben.  Zum menschenwürdigen Leben gehört, dass ich genug zum Essen habe, dass ich gesundes Wasser habe, eine Gesundheitsver­sorgung, eine anständige Wohnung und eine menschenwürdige Arbeit. Alle Menschen sind Kinder des einen Vaters im Himmel und Gott möchte, dass es seinen Kindern gut geht und dass sie in Frieden mit­einander leben.

Für den Frieden zu beten und Almosen zu geben ist zu wenig. Wir müssen auch dem Rad des verbrecherischen Kapitalismus in die Speichen greifen und für mehr Gerechtigkeit in der Welt kämpfen. Wie das konkret für uns ausschauen kann, das fängt schon damit an, dass wir die Reichen nicht mehr bewundern, dass wir politische Menschen werden, dass wir selbstverständlich eine Vermögenssteuer fordern, dass wir keine Partei mehr wählen, die eine bewusste Politik für die Reichen macht, dass wir beim Demonstrationen für mehr Gerechtig­keit mitmarschieren – dass wir einen Weg einschlagen, den Papst Franziskus eingeschlagen hat. Ohne Gerechtigkeit gibt es keinen wahrhaften Frieden.

http://www.donaucitykirche.at/2014/09/friedensgottesdienst-zum-weltfriedenstag-21-september-2014/

 

Manfred Sauer
Drohnen im zivilen und militärischen Einsatz

Es vergeht kaum eine Woche, ohne dass es neue Meldungen zum Thema Drohnen gibt, wie etwa Paketzustellungen und Lieferservice von Getränken und Speisen als Werbegag oder der verbotene Blick ins „Schlafzimmer“  für die Internetspaßgesellschaft. Kleindrohnen können im Internet bestellt oder selbst gebaut werden. Der Schre­ckensvision eines Himmels voller Drohnen wurde in Österreich zu­nächst mit einer Novelle des Luftfahrtgesetzes (1.1.2014), mit einer Einteilung in erlaubte Freizeitflugmodelle und bewilligungspflichtige gewerbliche Flugobjekte, Rechnung getragen. Weniger oft wird über nützliche Anwendungen von Unmanned Aircraft Systems (UAS) be­richtet.

Zivile Nutzungsmöglichkeiten

Ein breites Anwendungsgebiet bietet der Wissenschaftsbereich, etwa geologische- und ökologische Forschungen, Wetterphänomene, Ver­kehrsströme, Umweltschutz, Katastrophen, Kommunikationsmittler bis hin zur Überwachung kritischer Infrastruktur oder dem Einsatz im Grenzschutz, gegen Kriminalität (Täterverfolgung) oder bei Massen­veranstaltungen.  Zahlreiche Firmen in Österreich liefern Bauteile oder elektronisches Equipment. Die Fachhochschule Jonanneum in Graz etwa experimentiert mit Drohnen aus verschiedenen Materialien und Designs.  Die Firma BRP Powertrain aus Gunskirchen (OÖ) soll Be­richten zufolge Rotax-Motoren für die US-amerikanische Predator-Drohne herstellen.

Bekannt ist der unbemannte Kleinhubschrauber S-100 Camcopter der Firma Schiebel, welcher international als Aufklärungsgerät sowohl zivil als auch militärisch genutzt wird. Das knapp 100 kg schwere Gerät kann mit 50 Kg Nutzlast (verschiedene Kameras und Sensoren) be­stückt werden und wird im Paket mit Steuereinheit, Wartungs- und Er­satzteilpaket angeboten. Für die aktuelle Mission in der Ostukraine werden von der OSZE S-100 Camcopter für die Grenzüberwachung angemietet.

Verwendung im Militär

Auch für unser Bundesheer hat mit der Beschaffung einer Aufklä­rungsdrohne das Zeitalter der unbemannten Flugobjekte begonnen. Die Verwendung einfacher Drohnen geht schon auf den Vietnamkrieg zurück. Heute benützen rund 70 Länder UAS in den Streitkräften.

Von kleinen Aufklärungsdrohnen über Hubschrauber- oder Tarnkap­pen-UAS bis hin zu flugzeuggroßen Drohnen gibt es jede mögliche Variante. Laut Angaben der Militärs liegen die Vorteile der UAS im kostengünstigen Einsatz, der Schonung eigener Soldaten, der Echt­zeitübermittlung von Aufklärungsergebnissen und der Ausschaltung von Menschen und Objekten mittels Präzisionswaffen. Rund 26 Staa­ten verwenden bewaffnete Drohnen. Gegen Einsätze dieser Drohnen gibt es wachsende Kritik und Widerstand in der Zivilgesellschaft und bei internationalen Organisationen. Die Praxis dieser tödlichen An­griffe mit vielen zivilen Opfern ist in den meisten Fällen nicht konform mit dem humanitären Völkerrecht und den Menschenrechten. So flie­gen die USA Einsätze auf fremden Territorien und töten Personen im sogenannten „Signature Strike“-Verfahren, bei dem die Zielpersonen nur nach ihren Verhaltens- und Bewegungsmustern ausgewählt wer­den. International werden Strategien für allgemein gültige Regeln und Beschränkungen dieser problematischen Einsätze gesucht.

Künftige Entwicklungen

Mit Hochdruck wird an der Miniaturisierung und an der Autonomisie­rung (d.h. die Drohne entscheidet selbst über einen Angriff) gearbeitet. Neue Sensoren (Personen- und Gesichtserkennung) für Polizei und Geheimdienste sollen eine lückenlose Überwachung aller BürgerInnen ermöglichen. Unbemannte Flugobjekte sind ein Teil einer künftigen Entwicklung zum automatisierten Gefechtsfeld. Entwicklungen an ferngesteuerten Transport- und Kampffahrzeugen zu Lande sowie zur Erprobung von Unterwasserdrohnen machen schon einen wachsen­den Anteil an der militärischen Forschung aus. So sehr die zivilen nützlichen Anwendungen von Drohnen zu fördern sind, so besorgnis­erregend sind die Überwachungs- und Kriegsszenarien im Bezug auf ethische Standards und demokratische Regeln.

 

Pax Christi-Präsident Algermissen gegen Kampfdrohnen

Der Präsident der deutschen Sektion der katholischen Friedensbewegung Pax Christi, der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen, lehnt den Einsatz be­waffneter Drohnen ab. Ferngesteuert brächten Drohnen den lautlosen Tod vom Himmel, unter dem Deckmantel chirurgisch präziser Einsätze werde das Völkerrecht mit Füßen getreten, schreibt Algermissen. Im Zweifelsfall, so der Bischof, berufe man sich auf das Kriegsrecht und legitimiere damit alle Opfer. Quelle: KNA (Kath. Nachrichten Agentur), 17.Juli 2014.

 

Ökumenischer Rat setzt Friedensbemühungen im Heiligen Land fort

Der Alltag der BewohnerInnen Hebrons im Westjordanland ist die Hölle. Provokationen, Tränengas und Gummigeschosse gehörten zum Alltag in der geschichtsträchtigen Stadt. Das berichtet die Tirolerin Stefanie Gartlacher im Kathpress-Gespräch nach ihrer Rückkehr aus dem Westjordanland. Im Rahmen des Ökumenischen Begleitpro­gramms in Palästina und Israel (EAPPI) war Gartlacher von April bis August in Hebron stationiert. Die Stadt erlangte im neu entfachten Konflikt  traurige Berühmtheit, als die Leichen dreier israelischer Reli­gionsstudenten Ende Juni nahe der Stadtgrenze gefunden wurden. Ihre Entführer waren mutmaßliche Hamas-Mitglieder aus Hebron.

Seit dem Neuaufflammen des Konflikts sei ein normales Leben im Westjordanland nicht mehr  möglich, so Gartlacher. In der geteilten Stadt Hebron leben 80 Prozent PalästinenserInnen und rund 20 Prozent is­raelische SiedlerInnen. Insgesamt sei die Bewegungs­freiheit der Palästi­nenserInnen stark eingeschränkt. So müssten SchülerInnen auf ihrem Weg in die Schule oftmals mehrere Checkpoints überqueren. Gegenseitige Pro­vokationen und kleinere Konflikte seien an der Tagesordnung; oftmals habe sich die Stimmung soweit aufgeheizt, dass das Militär anrückt. Nach dem Bekanntwerden der Entführung hatte das israelische Militär zahlreiche Razzien und Untersuchungen in Hebron durchgeführt und über 400 palästinensische Verdächtige festgenommen. Dies führte zu zahlreichen Demonstrationen, bei denen mindestens vier Palästinen­ser von israelischen Soldaten erschossen wurden.

Situation in „Abrahamstadt“ Hebron seit jeher schwierig

Die Situation in der Stadt sei auf Grund ihrer Geschichte schon immer schwierig gewesen, die Entführung der Studentenhabe die Stimmung in den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen aber weiter vergiftet, so Gartlacher. Hebron ist eine der ältesten ununterbrochen bewohnten Städte der Welt. Da das Grab Abrahams in Hebron liegt, war die Stadt in seiner langen Geschichte immer wieder Schauplatz religiös moti­vierter Konflikte. Abraham nimmt sowohl im Juden-  und Christentum als auch im Islam eine zentrale Position ein und gilt in allen drei abrahamitischen Religionen als Stammesvater.

Das Ökumenische Begleitprogramm in Palästina und Israel (EAPPI) ist eine Organisation des Weltkirchenrates mit Sitz in Genf. Es setzt sich vor Ort für ein friedliches Zusammenleben zwischen Palästinen­sern und Israelis ein.  Seit seiner Gründung im Jahr 2002 haben sich bereits über 1400 Mitarbeiter von EAPPI an verschiedenen Orten in Israel für den Frieden eingesetzt.  Zu den  Aufgaben der Helfer zählen Einsätze an den Checkpoints, Rundgänge in betroffenen Dörfern so­wie Notfalleinsätze, beispielsweise nach Überfällen und Schusswech­seln.

Stefanie Gartlacher hat die Hoffnung auf eine friedlichere Zukunft im Westjordanland noch nicht aufgegeben, auch wenn es zurzeit schwer falle, daran zu glauben. Von der Politik könne man leider keinerlei echte Bemühungen erwarten, aber unter der Bevölkerung sei die Hoffnung auf Frieden spürbar. Wenn sich die Menschen aktiv für den Frieden einsetzen würden, dann müsste auch die Politik endlich han­deln, so Gartlachers Logik, die aber auch hinzufügte, dass es bis da­hin noch ein langer Weg sei.

Stefanies Gartlachers Erfahrungen können Sie auch in ihrem Blog unter www.philnemo.com/hebrons-children nachlesen. Weitere Informationen über EAPPI un­ter www.eappi.org.

Quelle: http://www.oekumene.at/site/home/article/1214.html

 

 

Landessuperintendent Hennefeld:
Kritik am neuen Islamgesetz

Wien (epdÖ) - Kritisch beurteilt der evangelisch-reformierte Lan­dessuperintendent Thomas Hennefeld das neue Islamgesetz, dessen Entwurf vor wenigen Wochen erstmals präsentiert wurde. "Ich kann die Empörung der Vertreter der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich verstehen, die darin eine Diskriminierung sehen", sagte Hennefeld in der ORFIII-Sendung "Das ganze Interview" am Reforma­tionstag, dem 31. Oktober. So klinge etwa das Verbot ausländischer Finanzierung im ersten Moment gut. Der reformierte Landessuperin­tendent erinnerte im Gespräch mit Christoph Riedl-Daser aber gleich­zeitig daran, dass beispielsweise der reformierte ungarische Seelsor­gedienst, der 1956 nach der Ungarnkrise in Österreich aufgebaut wurde, über Jahrzehnte aus der Schweiz finanziert wurde, weil in Österreich dafür das Geld fehlte. Grundsätzlich zeigt sich Hennefeld skeptisch gegenüber jeglicher staatlicher Einmischung in innere An­gelegenheiten der Religionsgesellschaften.

Die Angst weiter Teile der Bevölkerung angesichts der Schreckensta­ten islamischer Terroristen wie etwa der Gruppe "Islamischer Staat" kann Hennefeld durchaus nachvollziehen. "Diese Ängste müssen wir ernst nehmen! Aber es sollte nicht so sein, dass wir Ängste bestärken, sondern wir müssen überlegen, wie wir dem entgegentreten können." Hier müsse vermieden werden, dass der Islam und damit islamische Mitbürgerinnen und Mitbürger unter Generalverdacht gestellt werden. Aufgabe der Kirchen sei es, in diesen Fragen klar Stellung zu bezie­hen. Deswegen engagierten sich Hennefeld und die reformierte Kirche auch schon seit vielen Jahren im interreligiösen Dialog. "Es geht da­rum, ein Signal zu setzen: Wir treten hier gemeinsam auf für ein fried­liches Miteinander in unserem Land!"

In dem Interview sprach sich der Landessuperintendent für ein neues Wirtschaftssystem aus, das das "Wohl der Menschen in den Vorder­grund stellt". Gerade die reformatorische Bewegung in der Schweiz habe immer Wert darauf gelegt, nicht nur die Kirche, sondern auch die Gesellschaft zu erneuern und nach sozialen Kriterien zu reformieren. "Für Calvin hatte Arbeit einen hohen Stellenwert, aber letztlich ging es ihm immer um das Gemeinwohl", so Hennefeld. Dieser Grundgedanke ziehe sich wie ein roter Faden durch die reformierte Geschichte bis heute. Hennefeld verwies in diesem Zusammenhang auf die Vollver­sammlung der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen in Accra 2004, wo kritisch zu Fragen der Globalisierung Stellung bezogen wurde.

Doch nicht nur der Einsatz für Gerechtigkeit ist Hennefeld wichtig. Auch der Umgang mit Minderheiten sei ein bedeutendes Thema für die Evangelische Kirche H.B. in Österreich. Da man selber einer Min­derheit angehöre, sei man im Umgang mit diesen besonders sensibel. Dies gelte nicht nur für religiöse Minderheiten, sondern etwa auch für den Umgang mit Homosexuellen. Seit Ende der 1990er Jahre können homosexuelle Paare in der reformierten Kirche einen Segen für ihre Partnerschaft erhalten.

Zum Thema Reformationsjubiläum 2017 betonte Hennefeld, dass dies durchaus ein Grund zum Feiern sei. In den Vordergrund der Feierlich­keiten sollte der Wertekanon gerückt werden, den die Reformation hervorgebracht habe. "Das Reformationsjubiläum ist sehr wohl ein Grund zu feiern, da hier für die Kirche ein neues Zeitalter angebro­chen ist."

Quelle:
http://www.evang.at/themen/nachrichten/detail/article/landessuperintendent-hennefeld-uebt-in-orf-sendung-kritik-am-neuen-islamgesetz/

 

Pax Christi: Entwurf zu Islamgesetz gleicht "Generalverdacht"
Katholische Friedensbewegung fordert Überarbeitung des Entwurfes

Innsbruck (KAP) Die kirchliche Friedensbewegung Pax Christi Österreich übt Kritik am Entwurf zum neuen Islamgesetz: Auf dem IS-Terror beru­hende Ressentiments hätten in den Entwurf Eingang gefunden und die Muslime in Österreich "gewissermaßen unter einen Generalverdacht" ge­stellt und diskriminiert. Die Neufassung des aus dem Jahr 1912 stam­menden Islamgesetztes sei zwar "grundsätzlich positiv", die inhaltliche Ausgestaltung müsse aber in Bezug auf "Verfassungskonformität, seiner Signalwirkung für das gesellschaftliche Zusammenleben und das interreli­giöse Klima" noch einmal sorgfältig überarbeitet werden, forderte Gene­ralsekretär Josef Windischer.

Seit 1912 ist der Islam in Österreich eine anerkannte und gleichberech­tigte Religionsgemeinschaft, erinnerte Pax Christi. Der nun im Raum ste­hende Novellierungs-Entwurf des mehr als 100 Jahre alten Gesetzes drohe das gute Vertrauensverhältnis zwischen Staat und Islam "ernsthaft zu beeinträchtigen". Die Organisation kritisiert, dass das Papier Bestim­mungen und Beschränkungen enthalte, die in keinem anderen Religions­gesetz enthalten seien.

Konkret sichtbar werde das etwa am Verbot der ausländischen Finanzie­rung, der Berufungsmodalitäten von Universitätsprofessoren für ein künf­tiges islamisch-theologisches Studium, der Abberufung von Funktionsträ­gern oder der Aberkennung des Status als Religionsgemeinschaft. Die Kritik führender Verfassungs- und Religionsrechtsexperten sei deshalb berechtigt, einzelne Paragraphen des Entwurfes würden dem Gleichheits­grundsatz, der Autonomie von Religionsgesellschaften und der Religions­freiheit und damit sowohl der österreichischen Bundesverfassung als auch teilweise der Europäischen Menschenrechtskonvention widersprechen.

Pax Christi appellierte an den Nationalrat, die Regierungsvorlage des neuen Islamgesetzes einer sorgfältigen Revision zu unterziehen. Alle christlichen Kirchen forderte die Friedensbewegung auf, im Begutach­tungsverfahren auf die Gleichbehandlung und Nicht-Diskriminierung des Islam zu drängen.  

Quelle: http://www.kathpress.at/site/nachrichten/database/65130.html

 

Bischof Kräutler zu Brasilien-Wahl: Politik der Straßenwalze geht weiter

Auch nach der jüngsten Präsidentenwahl werde es in Brasilien weiter­hin ein "ungerechtes System" geben, in dem die Ärmsten in der Be­völkerung keinerlei Rechte und Stimme hätten. Das konstatierte der austro-brasilianische Bischof Erwin Kräutler bei einem Vortrag am Dienstagabend im Wiener Raiffeisen-Haus. Der nur knappe Sieg der schon bisherigen Präsidentin Dilma Rousseff verdeutliche aber, dass die Menschen mit der Politik insgesamt unzufrieden seien. Auch der Umstand, dass ein Viertel aller Wahlberechtigen trotz genereller Wahlpflicht gar nicht zur Urne gegangen sei, wertete der Bischof als Zeichen der allgemeinen Politikverdrossenheit im Land.

Leider würde Rousseff ihre "Politik der Straßenwalze" nun weitere vier Jahr fortführen können, so Kräutler. Besonders bei Problemen hin­sichtlich der indigenen Bevölkerung oder beim Umweltschutz habe die Präsidentin bisher immer auf stur geschaltet und keinerlei Dialog zu­gelassen. Dies werde sich wohl auch in Zukunft nicht ändern.

Durch den Bau der vielen Kraftwerke im Amazonasgebiet auf dem Gebiet der Indios habe man Tausende Menschen umgesiedelt und sie so komplett aus ihren Lebensverhältnissen gerissen. Die Umweltzer­störung in Amazonien sei enorm und habe gravierende Auswirkungen auf das Weltklima, warnte Kräutler: "Die Umweltzerstörung macht nicht an der brasilianischen Staatsgrenze Halt."

Der Schutz der indigenen Bevölkerung sei zwar in der Verfassung verankert, in der Realität würden die Indios aber weiterhin enteignet, zwangsumgesiedelt und kulturell beschnitten, beklagte der Bischof von Xingu. Wenn man damit aufhöre, sich für die Rechte der Indige­nen einzusetzen, seien diese in wenigen Jahrzehnten mit Sicherheit komplett verschwunden, warnte Kräutler.

WM war "wahnsinnige Geldverschwendung"

Eine "wahnsinnige Geldverschwendung" sei die Fußball-WM im ver­gangenen Sommer gewesen, sagte Kräutler weiter. Bis auf die leeren und überdimensionierten Stadien sei nichts übrig geblieben. An der Situation der Menschen habe sich nichts geändert, und vom verspro­chenen wirtschaftlichen Aufschwung sei nichts zu sehen.

Wenn man sehe, wie viele Kinder im Land weiterhin an Unterernäh­rung litten oder dass Millionen Menschen weder lesen noch schreiben könnten, wirke der Aufwand, der betrieben wurde, "unmoralisch und geradezu grotesk". Mit den Olympischen Spielen 2016 stehe aber be­reits der nächste Großevent an. Die Politik habe deswegen die Welt­meisterschaft schon längst ad acta gelegt.

Synode: Einige Aussagen waren ärgerlich

Die kürzlich zu Ende gegangene Familiensynode in Rom wertet Kräutler generell als ein gutes Zeichen. Dass eine Mehrheit der Teil­nehmer bei der Frage der wiederverheirateten Geschiedenen sich für Änderungen ausgesprochen habe, sei ein Fingerzeig in die richtige Richtung. Der Kommunionempfang dürfe nicht "als Belohnung, sozu­sagen als Prämie für die Guten, die Gerechten und Gesetzestreuen" angesehen werden. Kräutler: "Wer braucht denn mehr die Kraft aus der Eucharistie als Menschen, von deren Ehe nur ein Scherbenhaufen übrig geblieben ist?"

Verärgert zeigte sich der Bischof in Bezug auf die Aussagen einiger Synodenteilnehmer, das Zerbrechen der Familie sei eine rein westeu­ropäische Thematik. Die Wandlung des traditionellen Familienbildes sei überall auf der Welt zu erkennen, auch in Südamerika.

Beeindruckt zeigte sich Kräutler vom Auftreten und Wirken Papst Franziskus'. Der Papst habe ihn bei einer kürzlichen Privataudienz be­stärkt, sein Engagement für die Armen fortzusetzen.

Quelle Kathpress, 29. 10.2014, http://www.kathpress.at/site/nachrichten/database/65662.html

Erwin Kräutler, Mein Leben für Amazonien, An der Seite der unterdrückten Völker; in Zusammenarbeit mit Josef Bruckmoser, Innsbruck 2014, Tyrolia Verlag

 

Friedensbewegung zum 26. Oktober:
Ja zum Sparen beim Bundesheer

Die Friedensbewegung fordert schon lange, beim Aufrüsten und beim Bun­desheer zu sparen und nicht beim Sozialen und Umweltschutz. „Einsparungen beim Bundesheer sind der richtige Weg“, meinte Andreas Pecha, Sekretär der Wiener Friedensbewegung.

Österreich wird von niemand bedroht, Hilfe bei Katastrophen ist eine zivile Aufgabe, die von zivilen Organisationen gemacht werden soll. Beim Umbau des Bundesheeres darf es aber nicht dazu kommen, das Kapazitäten aufge­baut werden, die Fähigkeiten für weltweite Kriegseinsätze, sogenannte „frie­densschaffende, friedenserzwingende“ Maßnahmen vorbereiten. „Das Bun­desheer des neutralen Österreichs darf nur an Blauhelmeinsätzen teilneh­men“, stellte Andreas Pecha fest. Österreichs Neutralität ist die Verpflichtung, Sand im Getriebe der EU-Militarisierung zu sein. Die Wiener Friedensbewe­gung fordert den Austritt aus der Europäischen Rüstungsagentur und den EU-Battlegroups.

Die Wiener Friedensbewegung und der Österreichische Friedensrat machten am  Nationalfeiertag, 26. Oktober 2014, dem Jahrestag der Beschlussfassung der immerwährenden Neutralität Österreichs, am Wiener Michaeler Platz eine Friedensaktion.

 

INSERAT DER
ARBEITERKAMMER NIEDERÖSTERREICH:

Wir sorgen für mehr Gerechtigkeit
in der Arbeitswelt

Markus WIESER, AK NÖ Präsident und ÖGB NÖ Vorsitzender

noe.arbeiterkammer.at
www.oegb.at/niederoesterreich

 

Pater Klaus Zarzer
ein neuer pfingstlicher Geist der Geschwisterlichkeit

Lesung (Jes 5, 1 – 7) und Evangelium (Mt 21 ,33 – 44, Lesungen vom 5. Oktober 2014, 27. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A der Römisch-Katholischen Kirche) fangen beide ja eigentlich auch recht positiv an. Die Lesung könnte ja sogar der Anfang eines Liebesliedes sein: „Ich will ein Lied singen von mei­nem geliebten Freund, ein Lied vom Weinberg meines Liebsten.“ Gott selbst ist es, der als Freund des Menschen und Liebhaber des Lebens alles ihm Mögliche tut, damit der Weinberg süße Früchte bringt und alle die Früchte genießen können. Diese Sorge jedenfalls kommt in beiden Lesungen bildlich in der schützenden Hecke, im Kelter und im Turm zum Ausdruck. Von Gott her ist alles zur „Freude gepflanzt“. Es ist Gottes Einladung und Angebot zu Leben und Segen. Und die rich­tige Antwort von uns Menschen darauf kann eigentlich nur heißen: Dankbarkeit für das Geschenk Gottes, für die uns von Gott anver­traute Erde mit all ihren vielfältigen Gaben, die für alle reichen, wenn sie nicht einige wenige für sich allein beanspruchen. Im Grunde steht der Mensch also immer wieder vor der Wahl und Entscheidung: Se­gen oder Fluch, Leben oder Tod. Gott jedenfalls wirbt leidenschaftlich um uns Menschen, damit wir leben und nicht dem Unglück in die Arme laufen. Dann werden nämlich aus den süßen Trauben saure Beeren.

Der Prophet Jesaja erlebt bereits die sauren Trauben, denn zu seiner Zeit im 8. Jahrhundert v.Chr. ist durch den Einfall der Assyrer das Nordreich untergegangen – nicht weil es Gott wollte, sondern die tie­fere Ursachen dafür war menschliches Versagen, nämlich Rechts­bruch. Ein Volk, das Ungerechtigkeit verbreitet, entzieht sich selbst die Lebensgrundlage. In sehr menschlicher und für uns vielleicht sogar befremdender Weise wird geschildert, dass der so besorgte Freund wie nach einer enttäuschten menschlichen Liebe sich abwendet.

Im Evangelium merken wir, wie sich der Konflikt Jesu mit seinen Geg­nern zuspitzt. Wo es um das Leben geht, da schließt Jesus jedenfalls keine Kompromisse. Um Gottes und der Menschen willen geht er den Weg des gewaltlosen Einsatzes für das Leben in äußerster Konse­quenz, auch wenn so alles einem gewaltsamen Ende entgegentreibt. Mit dem Gleichnis vom Weinberg versucht Jesus in einer den Geg­nern vertrauten Sprache und Thematik, sie wachzurütteln und zur Umkehr zu bewegen. Der Güte und der Langmut Gottes stellt er hier das blind zerstörerische Denken und Handeln der Winzer gegenüber. Ihr einziges Bestreben ist es, den ihnen anvertrauten Weinberg nicht nur zu bearbeiten, sondern ihn selbst zu besitzen.

Und wirklich drastisch schildert Jesus, wohin diese Gier, immer mehr und schließlich alles zu haben und zu besitzen, führt. Da kann es nur auf gegenseitigen Kampf und Rivalität, auf Mord und Totschlag hin­auslaufen – und statt Segen und Leben folgen eben dann Fluch und Tod!

Nicht um sein Leben, sondern um ihr Leben zu retten, geht es da­gegen Jesus. Er ist der Sohn, den der Vater in die Welt gesandt hat, nicht um sie zu richten, sondern um sie zu retten.

Mit Jesu gewaltlosen Widerstand haben sich wohl auch die ersten christlichen Gemeinden schon schwer getan, denn die letzten Verse sind, so wird es von den ExegetInnen gesagt, erst von ihnen hinzu­gefügt, nämlich die Antwort Jesu, die – wenn wir ehrlich sind – eher von uns stammen könnte: „Er wird diesen bösen Menschen ein böses Ende bereiten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist.“. Das ist jedenfalls nicht der Weg Jesu, seine Frohbotschaft – selbst wenn sie am Men­schen scheitern sollte – mit Drohungen oder gar Gewalt durchzuset­zen. Lieber riskiert er den Tod als zum Mittel der Gewalt zu greifen. Jesus lässt seinen Feinden also einen freien Raum zur Besinnung und zum Sinneswandel.

Liebe Pfarrgemeinde! Ist das Ganze nun also Schnee von gestern und was soll das mit uns und unserer Zeit zu tun haben?

Ich bin eigentlich überzeugt, dass das durchaus topaktuell ist. Denn was daraus folgt, wenn Menschen die Erde nicht mehr als Pächter Gottes anschauen, sondern als deren Besitzer wie eine Zitrone bis zum letzten auspressen und den Nachfahren einen Kahlschlag hin­terlassen, beginnen wir ja seit einigen Jahren immer mehr zu ahnen: die Klimaerwärmung durch den steigenden CO2 Ausstoß, der scho­nungslose Ressourcenabbau, die Zerstörung unserer Meere und Län­der durch einseitige nur auf Profit ausgerichtete Monokulturen.

Beide Lesungen sind für mich in einer vielleicht etwas drastischen Schärfe eine Herausforderung zum Nachdenken über die anmaßen­den Besitzansprüche auf diesen Weinberg, sprich Erde, über Ver­ständnis von Arbeit, das oft nur vom eigenen Profit und Nutzen ge­prägt ist, und über das eigene Verhalten in der Spannung zwischen Ökonomie und Ökologie – eine Spannung , die immer mehr zur lebensvernichtenden Zerreißprobe zu werden droht.

Gibt es uns nicht zu denken wenn etwa israelische SiedlerInnen die Bibel als „Grundbuch“ lesen und deshalb in den besetzten Gebieten die Menschen verdrängen und Wasser und andere Lebensmittel allein für sich beanspruchen?

Gibt es uns nicht zu denken, wenn bei uns hier zahlreiche Wohnungen und Häuser leer stehen, während andererseits viele Flüchtlinge abge­wiesen werden müssen, weil wir ja keinen Platz für sie haben?

Gibt es nicht zu denken, wenn etwa an einem Ort im schönen Südtirol inmitten der herrlichen Weinberge das Wasser nicht mehr trinkbar ist aufgrund der intensiven Düngung der Wein- und Obstkulturen, wie mir erst im vergangenen Sommer bei einer Hochzeit in Meran erzählt wurde?

Oder kann es wirklich gerecht sein, dass einE ArbeiterIn, der/die bei­spielsweise einen Laufschuh herstellt, der rund 100 Euro kostet, nur 0,4 Prozent davon bekommt?

KennerInnen der weltweiten Finanzkrisen sagen zurecht, dass dahin­ter vor allem auch die Gier derer steht, die wie die Winzer im Evange­lium immer mehr haben wollen und aus allem Geld machen wollen. Es ist doch zumindest eine Schieflage, wenn dann für Verluste durch öf­fentliche Hand letztlich die SteuerzahlerInnen zur Kasse gebeten wer­den, Gewinne aber privat bleiben!

Entweder das Leben ist wirklich ein Kampf aller gegen alle, biblisch gesagt ein Turmbau zu Babel, oder ein neuer pfingstlicher Geist der Geschwisterlichkeit setzt sich durch, die Weisheit, dass Gottes Erde uns nur anvertraut ist als Hirten und wir deshalb verantwortlich und behutsam mit ihr, miteinander und mit uns selbst umgehen.

Wir alle sind also aufgefordert soziale und ökologische Standards zu beachten, unser eigenes Konsumverhalten zu bedenken und mit dem uns Anvertrauten verantwortlich und nachhaltig umzugehen.

Wir dürfen Gott aber auch immer wieder von Herzen dankbar sein für Jesus Christus, der – wie es im Evangelium geheißen hat – von dieser Welt zwar verworfen, ihr aber aus Liebe als Eckstein eingesetzt ist, der jedem neu eine Chance gibt zur Umkehr und die Welt als ganze in seiner Auferstehung umfangen hat mit dem Sieg der Liebe und des Lebens, sodass uns nichts mehr von seiner Liebe zu trennen vermag. Das wollen wir auch jetzt in diesem Gottesdienst wieder dankbar feiern. Amen. 

Diese Predigt wurde uns von Irmgard Schmidleithner gemailt. Danke!

 

Termine & Infos

Projekt „sozialwort 10+“

Zehn Jahre nach Erscheinen des Ökumenischen Sozialwortes arbeitet der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich mit seinen 16 Mitgliedskirchen am Projekt „sozialwort 10+“.
3. Dialogveranstaltung, Mittwoch, 3. Dez., 14.00 Uhr, Albert Schweitzer Haus, 1090  Wien, Schwarzspanierstraße 13
Aktuelle Infos und Termine: http://sozialwortzehnplus.org

KAB Vesper

Die Vesper der Katholischen ArbeitnehmerInnenbewegung St. Pölten findet jeden letzten Sonntag im Monat um 19:00 Uhr (Achtung: NEUER Beginn) im Jugendhaus Schacherhof in Seitenstetten (Bezirk Amstetten) statt

Die Friedensinitiative 22

trifft sich immer am zweiten Dienstag im Monat um 19:00 Uhr in der Do­naucitykirche, 1220 Wien, Donaucitystr. 2, U1 Kaisermühlen-VIC:
Di., 11. November, „Und ich fürchte den Tod nicht“ Ton­diaschau zum 70. Todestag der Feuerwehrleute und Wi­derstandskämpfer Plakholm und Zak
Di., 9. Dezember, Bericht über die Sommerakademie der Friedensburg Sch­laining Gewalt für den Frieden? Vom widersprüchlichen Umgang mit der Rechtfertigung humanitärer Intervention“, Alois Reisenbichler

Ökumenische Gottesdienste Karl-Marx-Hof

finden jeweils um 10:00 Uhr in den Räumen des PensionistInnenclubs, Eingang Grinzinger Straße, Ecke Heiligenstädter Straße statt: Sonntag, 9. Nov., 30. Nov., Heilig-Drei-König, 6. Jänner 2015.

Solidarwerkstatt Linz

So., 16. Nov., 11.00 Uhr, Generalversammlung, Solidarwerkstatt, 4020  Linz, Waltherstr. 15
Do., 20. Nov., 19:30 Uhr, Dr. Michael Schober, Friedensradtour durch Ka­sachstan, Solidarwerkstatt, 4020 Linz, Waltherstr. 15
Sa., 29. Nov., 11:00 Uhr, Die Krise in der Ukraine nach den Wahlen, mit Hannes Hofbauer, Peter Bachmaier, Igor Belov, Boris Lechthaler, Cafe Rat­haus, 1080  Wien, Landesgerichtsstraße 5

Evangelische Akademie

Sonntag, 16. Nov., 18:00 Uhr, Mahl Zeit – Essen und Trinken in unterschied­lichen Religionen, Mindestspende 15 Euro
Mittwoch, 26. Nov., 18:00 Uhr, Christlich-marxistischer Arbeitskreis
Ort: jeweils Albert Schweitzer Haus, 1090  Wien, Schwarzspanierstraße 13
Programm und Infos: http://www.evang-akademie.at/

Wir sind Kirche

Fr., 14. Nov., 19:00 Uhr, Kirchenfrauenkabarett, Koplinghaus Innsbruck, Viktor Hess-Str. 7
Sa., 15. Nov., 10:00 Uhr – 17:00 Uhr, Tagung „Frauen in der Kirche“, Bil­dungshaus, St. Hippolyth, 3100 St. Pölten, Eybnerstr. 5
Do., 18. Dez., 19:00 Uhr, Donnerstagsgebet für Reformen in der Kirche, Pfarre Maria Hietzing, 1130 Wien, Am Platz 1.
Infos: http://www.wir-sind-kirche.at/

Pax Christi Wien

trifft sich wieder am Dienstag, 2. Dezember 2014 um 18:00 Uhr im Kardinal König-Haus, 1130  Wien, Kardinal König-Platz 3, U4 Hietzing, dann Straßenbahn 60 Jagdschloßgasse.

Katholische Sozialakademie

Mo., 1. Dez., 19:30 Uhr, Dr.in Magadalena M. Holztrattner, Evangelii gaudium, Pfarre Kierling (Klosterneuburg), 3412 Kierling, Kirchenplatz 1

Saddoc

Fr. 14. Nov., 19.00 Uhr, 2nd South African Curry Splash, Heads above water (Benefizdinner), Zwinglikirche, 1150  Wien, Schweglerstraße 39
Mi., 19. Nov., 17:00 Uhr, Buchpräsentation: Walter Sauer, Expeditionen ins afrikanische Österreich, 3109 St. Pölten, Landesbibliothek, Kulturbezirk 3

 

Vorarlberg: Schweigen für den Frieden

Den öffentlichen Schweigekreis auf dem Bregenzer Kornmarktplatz wird es jeden ersten Montag im Monat geben, also am Mo am 01.12. / 05.01.2015 / 02.02. / 02.03 / 06.04. (Ostermontag). Das öffentliche "Schweigen für den Frieden" soll im Besonderen auf das Bregenzer Friedensufer (Bodensee-Frie­densweg und -Ostermarsch) am Ostermontag 2015 in den Seeanlagen vorbe­reiten.

 

ICAN: Konferenz gegen Atomwaffen in Wien

ICAN Civil Society Forum Vienna, Sa., 6. und So., 7. Dez., Do you have the courage to ban nuclear weapons? Infos in Englisch: http://www.icanw.org/

 

Nicaragua Heuriger in der Akkonpfarre

findet am Samstag, 10. Jänner 2015, 19:00 Uhr, 1150  Wien, Oeversee-straße 3c, U3 Johnstraße statt.

 

Friedensratschlag in Kassel

Am Wochenende 6./7. Dezember 2014 findet wieder der Friedensratschlag der deutschen Friedensbewegung statt: Politik für den Frieden – statt perma­nenten Krieg, Die Folgen von Militärinterventionen: Chaos und Gewalt, Deut­scher Imperialismus reloaded?, Kriege um Ressourcen,
Infos: http://ag-friedensforschung.de/rat/2014/programm3spalten.pdf

Wir danken der
Arbeiterkammer Niederösterreich

für den Druck dieses Informationsblattes.

E-Mail: friedenschristinnen@gmx.at  pax.vienna@chello.at

http://www.friedenschristen.at.tf/  http://www.friedenschristinnen.at.tf/

 

BITTE UM SPENDEN
an Konto IBAN AT47 2011 1000 0403 2675, BIC GIBAATWW
Aktionsgemeinschaft Christen f. d. Friedensbewegung
DANKE!

 

Impressum: MedieninhaberIn, HerausgeberIn, VerlegerIn: Verein "Unterstüt­zungsaus­schuss zur Förderung der Österreichischen Friedensbewegung", ZVR-Zahl 223988557, alle: 1170 Wien, Rosensteingasse 69/6. Gestaltung dieser Ausgabe: Andreas Pecha, Alois Reisenbichler, Manfred Sauer. Druck: Arbeiterkammer NÖ, 1060  Wien, Wind­mühlgasse 28. Offenlegung nach § 25 Mediengesetz: EigentümerIn: 100 % Verein "Unterstützungsausschuss zur Förderung der Österreichischen Friedensbewegung". Blattlinie: Die Zeitung ist Organ des oben genannten Vereines. Sie tritt in ihren Artikeln für Frieden, Abrüstung, Völkerverständigung und soziale Gerechtigkeit ein. Diese Zeit­schrift ist eine Plattform für den Dialog zu aktuellen Fragen der Friedenspolitik.

Das „Informationsblatt der Christinnen und Christen für die Friedensbewe­gung“ er­scheint unter dem Zeitungstitel „Betrifft Frieden“ – Redaktion und Adressverwaltung bleiben eigenständig.

 



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